Nase futsch: Wird dieser CFC-Spieler rechtzeitig fit für den Aue-Hit?

Himmelblauer Defensivakteur erlebt im Halle-Spiel einen schmerzenhaften Schreckmoment

Chemnitz

Ausgerechnet vor dem brisanten Derby gegen den FC Erzgebirge Aue muss der Chemnitzer FC einen personellen Rückschlag verkraften. Wie für BLICK.de exklusiv aus dem Lager der Himmelblauen zu erfahren war, laboriert ein Defensivakteur an einem Nasenbeinbruch.

Die Verletzung zog er sich in einem Zweikampf im jüngsten Punktspiel beim Halleschen FC zu. Er bekam den Ellenbogen eines Gegenspielers ins Gesicht, biss jedoch auf die Zähne und spielte bis zu Ende durch.

Es handelt sich um Roman Eppendorfer.

Ist der Einsatz am Samstag in Gefahr?

Fällt der Spieler nun gerade gegen den Erzrivalen aus dem Erzgebirge aus? Cheftrainer Benjamin Duda gab zur Pressekonferenz am Donnerstag Entwarnung.

„Für Roman wurde eine Maske angefertigt, damit er am Samstag auflaufen kann“, erklärte der Coach. Diese wurde speziell für Eppendorfer vom „saXcare Sanitätshaus“ entworfen. „Roman Eppendorfer zeichnet sich durch eine hundertprozentige Zuverlässigkeit aus. Wenn du ihn aufstellst, weißt du, was du bekommst“, wertschätzt der Cheftrainer seinen Rechtsverteidiger.

Seit jeher ein Himmelblauer

Eppendorfer ist ein echtes Eigengewächs der Himmelblauen. Der 23-Jährige durchlief die gesamte Nachwuchsabteilung des CFC und hat sich in dieser Saison auf der rechten Abwehrseite einen Stammplatz erkämpft.

In den bisherigen vier Punktspielen stand der Kicker 90 Minuten auf dem Platz. „Diese klare Stammspielerrolle hat er bisher noch nie eingenommen. Die Situation zeigt, dass sich Roman, der auch Mitglied im Mannschaftsrat ist, äußerst positiv entwickelt hat“, so Duda weiter.

Eppendorfer wohnt zudem unweit des Trainingsgeländes im Sportforum und kann deshalb auch oft mit dem Fahrrad zu den Einheiten kommen.

Zwei Langzeitverletzte fallen weiter aus

Das kleine himmelblaue Lazarett wird sich aber aktuell nicht weiter lichten. Auch wenn die Genesung von Leonhard von Schroetter zuletzt große Fortschritte machte und er wahrscheinlich im August wieder ins Training einsteigen kann, wird er gegen den FC Erzgebirge ebenso weiter fehlen wie der verletzte Martial Ekui.

Kleine Schallmauer durchbrochen bei Mitgliederaktion

Unterdessen hat der Chemnitzer FC eine wichtige Marke geknackt. Der Verein zählt ab sofort etwas mehr als 3000 Mitglieder. „Unseren Fans gilt ein großer Dank, dass sie unseren eingeschlagenen Weg mitgehen“ ,sagte Geschäftsführer Tommy Haeder.

Durch die große Resonanz komme es allerdings bei der Ausstellung der Mitgliedsunterlagen zu einer gewissen Wartezeit. „Wir bitten diesbezüglich um Verständnis“, so Haeder.


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