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Neue Fachkräftestrategie für den Freistaat Sachsen

Arbeitsmarkt Online-Beteiligung gestartet

Der Mangel an qualifizierten Fachkräften wird zum größten Risiko für sächsische Unternehmen. In zehn Jahren werden dem Arbeitsmarkt rund 300.000 Erwerbspersonen fehlen.

"Ältestes" Bundesland verzeichnet immer weniger Berufseinsteiger

Sachsen hat heute schon den höchsten Altenquotient in Deutschland, das heißt jedes Jahr gibt es deutlich weniger Berufseinsteiger als Arbeitnehmer, die aus dem Berufsleben aussteigen. Das Sächsische Wirtschaftsministerium entwickelt deshalb die "Fachkräftestrategie Sachsen 2020" zur "Fachkräftestrategie 2030 für den Freistaat Sachsen" weiter. "Das Problem Fachkräftemangel betrifft alle Akteure am Arbeitsmarkt", sagt Stefan Brangs, Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Die Sicherung des Fachkräftebedarfs durch positive Rahmenbedingungen sei eine gemeinsame Aufgabe von Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften, Staatsregierung, Bundesagentur für Arbeit, Städten und Gemeinden. Auf einem Strategieforum diskutierten vergangene Woche mehr als 150 Fachleute über die Grundzüge der neuen Fachkräftestrategie.

Arbeitsbedingungen sollen attraktiver werden

Neben einer generellen Verbesserung der Rahmenbedingungen sollen künftig der Ausbau von Qualifizierung und Weiterbildung und flexiblere Arbeitszeitmodelle eine stärkere Rolle spielen. Bisher nicht voll ausgeschöpftes Potenzial gebe es bei Langzeitarbeitslosen, Menschen mit Behinderung oder Geflüchteten. Um weiter Perspektiven und Expertisen in den Strategieprozess einfließen zu lassen, ist für die kommenden drei Wochen eine Online-Beteiligung möglich: buergerbeteiligung.sachsen.de .



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