Neue Kaßbergauffahrt nimmt Gestalt an

Verkehr Erster Abschnitt diese Woche fertiggestellt

Mit dem feierlichen Setzen des Schlusssteins ging diese Woche der erste Abschnitt für die Rekonstruktion der Gewölbe über der Fabrikstraße zu Ende. In den vergangenen Monaten wurden an der Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke (Kaßbergauffahrt) umfangreiche Rückbauarbeiten durchgeführt. Im vergangenen August wurde der alte Überbau, eine Stahlbetonplatte, über der Fabrikstraße in Segmente zerlegt und mithilfe eines Krans ausgehoben. Das vorhandene Stahlgerüst wurde durch ein Traggerüst aus Holz für die Rekonstruktion der neuen Gewölbe ersetzt. Auf dem Traggerüst wird das neue Gewölbe aus Sandstein seit geraumer Zeit durch eine Steinmetzfirma errichtet. Wie die Stadtverwaltung informiert, steht in den kommenden Monaten die Verstärkung der Gewölbebögen mittels einer Spritzbetonschicht an. Danach sei der Wiederaufbau der Hinterfüllung geplant. Zum Schluss erhält die Gewölbebrücke eine neue Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Auch die neue Treppe direkt neben der Brücke nimmt Gestalt an. Sobald die Fundamente und die Entwässerungsanlage fertiggestellt sind, stehe der Bau der neuen Treppenwangen an.

Seit knapp einem Jahr wird die Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke, die den Kaßberg und die Weststraße mit der Theaterstraße verbindet, für rund 5,3 Millionen Euro saniert. Noch bis Herbst müssen Verkehrsteilnehmer weiträumige Umleitungen in Kauf nehmen, denn die Sanierung des 1869 errichteten, denkmalgeschützten Bauwerks geschieht komplett unter Vollsperrung. Teilsperrungen waren aufgrund der komplexen Bauarbeiten über die gesamte Fahrbahn keine Option. Pkw-Fahrer müssen weiterhin die Kaßbergzufahrten über den Falkeplatz, Zwickauer Straße und Reichstraße sowie Hartmannstraße, Kaßbergstraße oder Reichsstraße nutzen.