Neue Station für seelische Erkrankungen eröffnet

Klinikum Klinik für Kinder- und Jugendmedizin wurde erweitert

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Dr. Silvia Meißner und Petra Riemann bei der Musiktherapie Foto: Andreas Seidel

Das Klinikum Chemnitz erweitert die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in der Flemmingstraße mit einer neuen Station für Pädiatrische Psychosomatik. Für zehn Kinder und Jugendliche ab einem jungen Grundschulalter bis 18 Jahre bietet das Klinikum nun eine bis zu zwölf Wochen dauernde stationäre multiprofessionelle Behandlung an.

Immer mehr seelische Erkrankungen bei Jugendlichen

"Wir beobachten seit Jahren, dass die seelischen Erkrankungen zunehmen, auch bei Kindern und Jugendlichen. Gerade die Verbindung von seelischen und körperlichen Leiden rückt dabei immer mehr in unseren Fokus und erfordert von der Klinik einen ganzheitlichen Ansatz. Wir schaffen mit der Eröffnung der integrierten Station für Psychosomatik eine ideale Voraussetzung für eine effektive Behandlung dieser komplexen Leiden", sagt Axel Hübler, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Dirk Balster, Kaufmännischer Geschäftsführer der Klinikum Chemnitz gGmbH, ergänzt: "Das Klinikum schließt damit eine Lücke in der Versorgung der Region. Mit dem Konzept der räumlichen Einbindung von zahlreichen spezifischen medizinischen Fächern schaffen wir die integrierte Therapie an einem Standort."

24-Stunden-Betreuung für junge Patienten

Das Behandlungsspektrum in den umgestalteten Räumen an der Flemmingstraße 4 ist weit gefasst: Das Klinikteam behandelt Kinder und Jugendliche mit chronischen körperlichen Erkrankungen und sekundären Anpassungsstörungen, mit sozial-emotionalen Entwicklungsbeeinträchtigungen oder ängstlich-depressiven Symptomen.

Im Fokus stehen auch Patienten mit chronischen Schmerzzuständen und psychiatrischen Erkrankungen mit körperlichen Auswirkungen, zum Beispiel alle Formen von Essstörungen. Mit einer intensiven 24-Stunden-Betreuung sollen junge Patienten wieder in die Lage versetzt werden, sich altersgerecht zu verhalten und die Herausforderungen des Lebens anzunehmen, so Oberärztin Silvia Meißner.



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