Neue Taktik: CFC will künftig wieder offensiver agieren

Fussball Himmelblaue spielen am Samstag in Großaspach

Patrick Glöckner hat in den vergangenen Tagen den virtuellen Stift gezückt und die ersten Proben seiner Handschrift im Sportforum abgegeben. Denn der 42-Jährige ist seit dem vergangenen Montag der neue Chefcoach des Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC. Bei seiner Arbeit wird er so manches ändern, wirft dafür aber nicht gleich die Planierraupe an.

"Das Heft in die Hand nehmen"

"Wir wollen künftig das Heft des Handelns wieder mehr in die Hand nehmen und den Ball so schnell wie möglich zurück zu holen. Daran haben wir in dieser Woche auch gearbeitet. Deshalb wird sich unsere Grundordnung auch ändern, wenngleich ich meine Mannschaft nur Schritt für Schritt heranführen kann", sagte Glöckner.

Fakt ist, dass er die zuletzt immer wieder praktizierte defensive Ausrichtung mit Fünferkette in der Abwehr aufgeben und wieder offensiver speilen lassen will. Um seine Ideen auch umsetzen zu können, habe er in den wenigen Tagen seiner bisherigen Amtszeit verschiedene Gespräche geführt. "Wenn man etwas neues spielen will, muss man die Jungs mit ins Boot holen und herausfinden, ob sie für diese Aufgabe bereit sind. Dabei kam heraus, dass alle sehr zuversichtlich sind und mit positiver Energie das Spiel angehen", erklärte der gebürtige Bonner.

Auftakt für Glöckner beim selbsternannten Dorfclub

Einem ersten Praxistest muss sich der neue Mann auf dem Trainerstuhl am Samstag unterziehen, wenn die Himmelblauen bei der SG Sonnenhof Großaspach (Anpfiff 14 Uhr, Mechatronik-Arena Großaspach) antreten müssen. Beide Teams haben nach neun Spieltagen auf dem Rasen noch nicht richtig überzeugen können. Während der CFC mit sechs Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz liegt, hat der selbsternannte Dorfclub aus Baden-Württemberg gerade einmal zwei Zähler mehr auf dem Konto und steht im Klassement unmittelbar vor den Chemnitzern.