Neuer Anti-Rassismus-Beauftragter beim Chemnitzer FC

Amt Daniel Maaß kehrt aus persönlichen Gründen nach Bayern zurück

Martin Ziegenhagen ist neuer Anti-Rassismus-Beauftragter des Chemnitzer FC. Daniel Maaß, der die Position bisher ehrenamtlich begleitete, kehrt aus persönlichen Gründen in seine bayrische Heimat zurück. Der 55-jährige Diplom-Pädagoge Martin Ziegenhagen greift auf Erfahrungen aus über 25 hauptberuflichen Jahren im Bildungs- und Beratungsbereich zurück. Er ist Gründer der Online-Beratung gegen Rechtsextremismus und Mitbegründer des Instituts für Beratung, Begleitung und Bildung B 3.

"Gemeinsam mit Fans und Verein einen Ansatz finden"

"Es gibt keine Schablone, die man einfach anwenden kann. Es wird die Aufgabe sein, gemeinsam mit den Fans und der Vereinsführung des Chemnitzer FC, aber auch mit Institutionen und Beratungsstellen in Sachsen einen für uns passenden Ansatz zu entwickeln. Ich konnte bereits in den vergangenen Monaten in beratender Funktion den Prozess beim CFC begleiten. Den begonnenen Weg werden wir nun gemeinsam fortführen", erklärte Martin Ziegenhagen. Die Stelle des Anti-Rassismus-Beauftragten findet im Rahmen eines Ehrenamtes statt.

Konstruktive Zusammenarbeit in den vergangeenn Monaten

"Wir sind glücklich, dass wir mit Martin Ziegenhagen einen bundesweit anerkannten Fachmann für die Anti-Rassismus-Arbeit beim Chemnitzer FC gewinnen konnten. Die Zusammenarbeit während der vergangenen Monate war bereits sehr konstruktiv, sodass wir die nun weitere gemeinsame Arbeit direkt angehen können", erklärte Siegfried Rümmler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Chemnitzer FC e.V.

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