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Neuer Klinikbereich eingeweiht

Klinikum Mehr Behandlungen möglich

Gestern weihte das Klinikum Chemnitz im Küchwald-Areal in der Bürgerstraße einen Neubau der Klinik für Innere Medizin ein. Damit werden die Kapazitäten sowie die Behandlungsmöglichkeiten in den Bereichen Hämatologie (Blutkrankheiten), Onkologie und Stammzelltransplantation weiter ausgebaut und verbessert. Mit diesem Bauprojekt wird ein großes Investitionspaket des Klinikums abgeschlossen. Zu diesem gehörte unter anderem der Neubau eines Hybrid-Operationssaals für die Gefäßchirurgie sowie die Neuinstallation von zwei hochmodernen Linearbeschleunigern in der Klinik für Radioonkologie. Der Freistaat Sachsen förderte die rund 17 Millionen Euro teuren Maßnahmen des aktuellen Neubaus mit 11,6 Millionen. Durch diesen wird es möglich, Vorteile der Konzentration von Akut- und Transplantationspatienten auf einer Etage zu nutzen, die mit einer dreistufigen Filteranlage und Klimatisierung ausgerüstet ist. Die Kapazität der Betten wurde auf 95, verteilt in Einzel- und Zwei-Bett-Zimmern, erhöht. "Wir erwarten in der Zukunft steigende Patientenzahlen. Die Lebenserwartung der Menschen steigt und die Diagnose von Krankheiten in der Hämatologie und Onkologie wird genauer und lässt Probleme früher erkennen", sagte der Kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums, Dirk Balser. Aufsichtsratsvorsitzender Berthold Brehm nannte die Einweihung einen "erhabenen und schönen Moment".



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