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Neues Kunstprojekt mitten in der Stadt

Projekt 21 internationale Kreative zeigen im Sommer 2020 ihre Sicht auf Chemnitz

Chemnitz. 

Chemnitz. Im nächsten Sommer soll die Innenstadt von einem neuen Kunstprojekt besiedelt werden. Insgesamt 21 Kreative aus ganz Europa werden mit Skulpturen, Performances, Installationen, Musik und Naturobjekten ihren Blick auf Chemnitz vermitteln. Das Ziel dabei sei es, die Innenstadt zu beleben und eine Antwort darauf zu bekommen, wie internationale Künstler Chemnitz sehen, so die Initiatoren. Das Projekt ist ein städtisches, Projektleiter ist Frederic Bußmann, Generaldirektor der Kunstsammlungen.

Das Projekt soll in jedem Fall realisiert werden

Eröffnet werden soll das Ganze unter dem Titel "Gegenwarten/Presences: Kunst Stadt Chemnitz" am 21. Juni. Drei Monate lang werden die Kunstobjekte dann auf einem Rundgang zu erkunden sein. Für das Projekt, das zum Prozess der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 gehört, bekommt die Stadt eine Förderung der Bundeskulturstiftung in Höhe von 600.000 Euro. Weitere 400.000 Euro sollen als Eigenmittel hinzukommen. Wie Bürgermeister Ralph Burghart gestern deutlich machte, soll das Projekt in jedem Fall realisiert werden - auch wenn Chemnitz in der kommenden Woche nicht die zweite Stufe im Bewerbungsverfahren um die Kulturhauptstadt erreicht.

Zu den Künstlern, die 2020 in Chemnitz aktiv werden, gehören zum Beispiel Veronique Facheur und Marc Pouzol vom Atelier le ballto. Die Berliner Landschaftsarchitekten wollen die neun Betonkübel auf dem Platz vor der Alten Post, die 1994 dort aufgestellt wurden, aber heute leer sind, mit neuen Pflanzen füllen. "Wir möchten mit unserem Projekt die Natur in die Stadt holen", so Veronique Facheur.

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