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Neues Schuljahr: 230 Lehrer fehlen in Sachsen

Bildung Neue Schulordnung für bessere Anpassung an Herausforderungen

Nach sechs Wochen Sommerferien startet heute das neue Schuljahr mit einer ganzen Reihe von Neuerungen für Sachsen. Grund sind neue Schulordnungen, die am seit heute in Kraft treten. "Fast alle Schulordnungen sind auf der Grundlage des neuen Schulgesetzes überarbeitet worden. Inhaltlich werden sie damit den aktuellen Herausforderungen für Schulen in der heutigen Zeit besser gerecht", erklärt Kultusminister Christian Piwarz.

Neues Schuljahr, überarbeitete Schulordnungen

So werde durch die neue Grundschulordnung die individuelle Förderung gestärkt und flexibler gestaltbar. Förderschulen erhalten neue Bezeichnungen. Diese folgen der Bezeichnung des Förderschwerpunktes. An Oberschulen wird die berufliche Orientierung gestärkt, indem der Einsatz von Praxisberatern erhöht wird. Um die informatische Bildung zu stärken, wird an den Gymnasien das Fach Informatik jetzt ab der Klassenstufe 7 statt 9 durchgehend bis zu 10. Klasse unterrichtet.

230 Lehramtsstellen sind in Sachsen frei

Außerdem gab der Kultusminister bekannt, dass von 1100 ausgeschriebenen Stellen lediglich 870 besetzt werden konnten. Hinzu kommen 329 Seiteneinsteiger, die bereits seit Mai eine dreimonatige Einstiegsqualifizierung absolviert haben. Diese Seiteneinsteiger werden gleich zu Beginn des neuen Schuljahres an den Schulen tätig sein.

"Das Gesamtergebnis kann uns nicht zufriedenstellen, war allerdings angesichts der Bewerberlage zu erwarten", kommentierte Piwarz die Einstellungszahlen. Erst in den nächsten Jahren werde aufgrund des Lehrerpakets, welches im nächsten Jahr in Kraft treten wird, eine Verbesserung der Situation eintreten.



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