Neues Strukturkonzept für Altchemnitz

Stadtrat Gewerbestandort soll revitalisiert werden

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Foto: vm/Getty Images

Der Gewerbestandort Altchemnitz soll revitalisiert werden. Das diese Woche vom Stadtrat beschlossene Strukturkonzept bietet dafür einen "interdisziplinären Ansatz zur Gestaltung, Erschließung und Nutzung des ehemaligen Industriestandortes". So soll für den Stadtteil ein Quartiersmanager mit Hauptaugenmerk auf das EFRE-Förderprogramm und auf die Eigentümer eingesetzt werden.

Ziel ist es, Eigentümer zu Investitionen in ihre Liegenschaften anzuregen und die Stagnation des Stadtteils zu beenden. Schwerpunkte des Strukturkonzepts sind die schalltechnische Untersuchung, die Definition von Nutzungsarten und die nachhaltige Verkehrserschließung. Konkrete Fragen sollen mit Hilfe des Gebietsmanagers beantwortet werden - unter anderem hinsichtlich der zulässigen baulichen Nutzung in Verbindung mit dem notwendigen Immissionsschutz und einer nachhaltigen Verkehrserschließung.

Erste Lösungswege wurden erarbeitet

Der Bereich südlich der Altchemnitzer Straße soll darüber hinaus verkehrstechnisch besser erschlossen werden. Untersuchungsschwerpunkte sind die "Industriepaläste" Altchemnitzer Straße 40 und 46 sowie Elsasser Straße 45. Darüber hinaus widmet die Stadt dem Komplex des ehemaligen Spinnereimaschinenbaus in der Altchemnitzer Straße 27 samt ansässigen Kulturbetrieb Spinnerei und dem Gelände des Metallhandels in der Altchemnitzer Straße 23 besondere Aufmerksamkeit.

Erste Lösungswege wurden bereits durch die Machbarkeitsstudie "Revitalisierung Gewerbestandort Altchemnitz" 2014 und das darauf aufbauende "Integrierte Handlungskonzept Altchemnitz" erarbeitet.