Neues Studi-Wohnheim auf dem Brühl

Förderung Projekt für Studentenwohnungen erhält 877.000 Euro

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Foto: Thomas Schmotz

Einen Zuwendungsbescheid über rund 877.000 Euro hat diese Woche die Grundstücks- undGebäudewirtschaftsgesellschaft Chemnitz (GGG) erhalten. Das Geld stammt aus dem Programm "Variowohnungen" des Bundesbauministeriums, das damit preiswerten Wohnraum für Studierende und Auszubildende in Deutschland fördert. Damit könne auf dem Grundstück Brühl 65 nun mit dem geplanten Bau eines Studentenwohnheims begonnen werden. Das Wohnheimprojekt wurde vom Auswahlgremium als besonders innovativ beurteilt, weil es die Bewohner zu einem energie- und ressourceneffizienten Verhalten motivieren wird.

Ein Display zeigt den Energieverbrauch an

Das Prinzip: Um den Energieverbrauch nachhaltig zu senken, wird ein Display im Treppenhaus ständig die Gesamtbetriebskosten anzeigen. Sparen die Studierenden Energie ein, so werden sie bei der Endabrechnung eine Rückvergütung erhalten. Für den Chemnitzer Bundestagsabgeordneten Detlef Müller ist die Fördermittelzusage ein großer Erfolg: "Mit der Förderung durch den Bund entsteht in Chemnitz nicht nur irgendein neues Studentenwohnheim. Es entsteht ein weiterer wichtiger Baustein für unseren Innenstadtcampus, der mit dem Umbau der Aktienspinnerei zur Universitätsbibliothek bereits Gestalt annimmt."

Wiederbelebung des Brühls

Die Bebauung des Eckgrundstückes Brühl 65 schließe außerdem eine städtebauliche Lücke und trage damit zur weiteren Wiederbelebung des Quartiers bei. Müller: "Der Brühl Boulevard wird immer mehr zum lebendigen und lebenswerten Viertel. Dass es uns gelingt mittels der Förderung noch mehr preiswerten Wohnraum für die Studierenden zu schaffen, freut mich sehr."