Neujahrsempfang im Garagen Campus mit Verleihung des Ehrentalers. Von links: Danny Kollwitz, Antonia Melzer, Christina Fischer-Ullrich,Gerald Richter, Daniel Dost, OB Sven Schulze, Feline Weltz, Kerstin Stopp und Felix Birkner. Foto: Andreas Seidel
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Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters im Garagen Campus. Foto: Andreas Seidel
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Gast beim Neujahrsempfang: Vize-Ministerpräsidentin Petra Köpping. Foto: Andreas Seidel
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Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters im Garagen Campus. Foto: Andreas Seidel
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Im Namen der Sicherheit im Einsatz: Felix Birkner. Foto: Andreas Seidel
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Jana Schneider und Daniel Dost beim bemalen der Treppe von der Augustusburger Straße zum Dresdner Platz. Foto: Andreas Seidel
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Für sein Engagement im Verein Buntmacher*innen e. V durfte sich Daniel Dost ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Foto: Andreas Seidel
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Gerald Richter erarbeitete mit Schülern aus verschiedenen Schulen der Stadt die Banner am Rathaus. Foto: Andreas Seidel
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OB Sven Schulze bedankte sich bei Gerald Richter für dessen Engagement. Foto: Andreas Seidel Foto: Andreas Seidel
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Kerstin Stopp und OB Sven Schulze. Foto: Andreas Seidel
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Feline Weltz und OB Sven Schulze. Foto: Andreas Seidel
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Auch Andrea Pier und Stefan Schmidtke, die federführend für das Kulturhauptstadt-Jahr verantwortlich waren, wurden ausgezeichnet. Foto: Andreas Seidel
Chemnitz
Der Neujahrsempfang der Stadt Chemnitz machte am Dienstag einmal mehr deutlich: Chemnitz lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen – oft leise, aber wirkungsvoll. Mit der Verleihung des Ehrentalers setzte die Stadt ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für dieses Engagement.
Dritte Auflage für den Ehrentaler
Oberbürgermeister Sven Schulze zeichnete fünf Persönlichkeiten sowie eine Gruppe für ihren Einsatz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt aus. Der Chemnitzer Ehrentaler wurde in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Er würdigt Menschen, die sich mit besonderer Energie, Zeit und Leidenschaft für ihre Stadt einsetzen.
„Sie geben unserer Stadt Gesicht, Haltung und Wärme“
Oberbürgermeister Sven Schulze. „Der Ehrentaler geht an Menschen, die sich mit Energie und Leidenschaft für unsere Stadt und die Chemnitzerinnen und Chemnitzer einsetzen und damit weit mehr leisten, als man erwarten kann. Sie sind es, die Chemnitz zusammenhalten. Sie geben unserer Stadt Gesicht, Haltung und Wärme. Sie sind das Fundament einer starken Stadtgesellschaft.“
Im Namen der Sicherheit im Einsatz: Felix Birkner. Foto: Andreas Seidel
Sicherheit im Einsatz: Ehrentaler für Felix Birkner
Felix Birkner wurde für sein fast 20-jähriges ehrenamtliches Engagement bei der Wasserrettungsgruppe Chemnitz ausgezeichnet. Ob im Rettungs- oder Sanitätsdienst: Er sicherte zahlreiche Veranstaltungen ab – zuletzt auch viele Events im Kulturhauptstadtjahr – und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Teilnehmenden.
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Jana Schneider und Daniel Dost beim bemalen der Treppe von der Augustusburger Straße zum Dresdner Platz. Foto: Andreas Seidel
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Für sein Engagement im Verein Buntmacher*innen e. V durfte sich Daniel Dost ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Foto: Andreas Seidel
Demokratie sichtbar machen: Daniel Dost
Für sein Engagement im Verein Buntmacher*innen e. V. erhielt Daniel Dost den Ehrentaler. Als Gründer der Initiative setzt er starke Zeichen für Demokratie und Erinnerungskultur. Projekte wie die Lichterwege oder „Das demokratische Chemnitz liest!“ erinnern an die Bücherverbrennungen von 1933 und stärken das demokratische Bewusstsein in der Stadtgesellschaft.
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Gerald Richter erarbeitete mit Schülern aus verschiedenen Schulen der Stadt die Banner am Rathaus. Foto: Andreas Seidel
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OB Sven Schulze bedankte sich bei Gerald Richter für dessen Engagement. Foto: Andreas Seidel Foto: Andreas Seidel
Friedensarbeit mit Haltung: Gerald Richter
Gerald Richter engagiert sich seit vielen Jahren für Demokratie und Frieden, insbesondere in der Bürgerinitiative Aktion C. Mit dem Projekt Friedensbanner fördert er eine lebendige Friedenskultur in Chemnitz – und bindet dabei gezielt junge Menschen ein.
Kerstin Stopp und OB Sven Schulze. Foto: Andreas Seidel
Inklusion im Sport leben: Kerstin Stopp
Seit mehr als 40 Jahren setzt sich Kerstin Stopp für Menschen mit Behinderungen ein. Ihr Schwerpunkt: der inklusive Sport. Im Verein zur Förderung von Integration durch Sport schafft sie Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung und trägt so zu mehr Akzeptanz und Miteinander im Alltag bei.
Feline Weltz und OB Sven Schulze. Foto: Andreas Seidel
Stimme der Jugend: Feline Weltz
Feline Weltz vertritt seit Jahren die Interessen junger Menschen in Chemnitz. Als aktives Mitglied im Chemnitzer Jugendforum bringt sie sich mit großem Engagement in Beteiligungsprozesse ein und stärkt die Mitbestimmung junger Chemnitzerinnen und Chemnitzer.
Stellvertretend für viele: Ehrentaler für die Volunteers 2025
Ein besonderer Ehrentaler ging an die Volunteers der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Rund 1300 Ehrenamtliche machten mit ihrem Einsatz ein außergewöhnliches Jahr möglich. Stellvertretend nahmen Christina Fischer-Ullrich, Antonia Melzer und Danny Kollwitz die Auszeichnung entgegen.
Neujahrsempfang mit rund 300 Gästen
Zum Neujahrsempfang begrüßte Oberbürgermeister Sven Schulze etwa 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In seiner Rede blickte er noch einmal auf das Kulturhauptstadtjahr zurück und betonte dessen nachhaltige Wirkung: „Es war ein einziger großer, gemeinsamer Moment. Einer, der gezeigt hat, wie viel Mut, Kreativität und Zusammenhalt in dieser Stadt und in der Region stecken – wenn wir uns nur trauen, ihn sichtbar zu machen.“
Auch Andrea Pier und Stefan Schmidtke, die federführend für das Kulturhauptstadt-Jahr verantwortlich waren, wurden ausgezeichnet. Foto: Andreas Seidel
Das kommende Jahr bezeichnete Schulze als Brückenjahr. Ziel sei es, die im Kulturhauptstadtjahr entstandenen Strukturen zu sichern und dauerhaft zu verankern. Gleichzeitig nannte er den weiteren Ausbau des Chemnitzer Modells im Stadtzentrum als eines der großen Bauprojekte. Besonders wichtig seien dabei die Infrastrukturmittel des Bundes, mit denen Chemnitz über zwölf Jahre hinweg jährlich rund 8,8 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Sie bilden eine zentrale Grundlage für die weitere Entwicklung der Stadt.