Niederlage gegen Magdeburg - CFC auf Abstiegsplatz

Fussball Chemnitz verlor Heimspiel mit 2:3

Michel Niemeyer (links) und Fabio Leutenecker (rechts) im Zweikampf. Foto: Harry Härtel

Der Chemnitzer FC hat am Samstag sein Heimspiel in der 3. Fußball-Liga gegen den 1. FC Magdeburg vor 7847 Zuschauern 2:3 (1:3) verloren und liegt nun mit 16 Punkten auf dem 18. Rang und damit auf einem Abstiegsplatz.

"Ich glaube nicht, dass Magdeburg heute unschlagbar war. Aber wir haben den Gegner zum Toreschießen eingeladen, statt konsequenter zu verteidigen", sagte der Chemnitzer Stürmer Daniel Frahn.

Slavov zunächst auf der Bank

Trainer Steffen ließ Myrolslav Slavov zunächst auf der Bank und bot Björn Kluft neben Daniel Frahn im Sturm auf. Im linken Mittelfeld bekam der junge Tom Baungart das Vertrauen des Trainers geschenkt, der seine Sache ganz gut machte.

Doch Stabilität zog deshalb nicht in das Spiel der Gastgeber ein, denn von Beginn an gaben die Gäste aus Magdeburg den Takt an. Die Himmelblauen brachten zunächst keine Struktur in die eigenen Aktionen. Als ob es im Stadion nicht schon kalt genug gewesen wäre, bekam der Chemnitzer FC in der 12. Minute einen zusätzlichen Kälteschock verpasst. Magdeburgs Torjäger Christian Beck brachte den FCM 1:0 in Front.

In der 21. Minute war er erneut zur Stelle und netzte zum 2:0 ein. Zu diesem Zeitpunkt schien es, als würde der CFC in seine Bestandteile zerlegt. Doch die Elf von Trainer Horst Steffen fing sich. Es war keine halbe Stunde gespielt, als Daniel Frahn auf 1:2 verkürzte.

In der 35. Minute stiefelte Björn Kluft auf das Magdeburger Tor zu. Doch statt den besser postierten Florian Hansch zu bedienen, versuchte er es selbst und scheiterte an Torwart Jan Glinker. Doch das nächste Tor markierten wieder die Magdeburger, denen es von der Chemnitzer HIntermannschaft auch viel zu leicht gemacht wurde. Julius Düker traf aus Nahdistanz zum 3:1.

Steigerung wird nicht belohnt

Steffen ließ sein Team zum Beginn der 2. Halbzeit unverändert, die Verhältnisse auf dem Platz blieben es vorerst auch. Magdeburg hatte wenig Mühe, den Vorteil zu verteidigen, die Gastgeber vermochten es nicht, sich Chancen herauszuspielen. Nach 60 Minuten ging Julius Reinhardt vom Feld, er wurde durch Slavov ersetzt. In der Schlußphase ließ sich der CFC nicht hängen, zeigte Charakter und packte noch einmal eine Schippe drauf. Doch mehr als das 2:3 durch Frahn (78.) sprang nicht mehr heraus.