Nietzsche, Freud und Abba

Theater Eine Premiere im Schauspielhaus - Drei Gastspiele am Wochenende

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"Und Nietzsche weinte": Die Bühnenadaption des Romans hat am Freitag Premiere im Schauspielhaus.Foto: D. Wuschanski / Theater Chemnitz

Im Schauspiel der Theater Chemnitz steht die nächste Premiere vor der Tür: "Und Nietzsche weinte" heißt die Romanvorlage von Irvin D. Yalom, die sich Kathrin Brune zur Umarbeitung in eine Bühnenfassung vorgenommen hat.

Um was geht es?

Hier werden reale Figuren - der Philosoph Friedrich Nietzsche und der Psychoanalytiker Sigmund Freud vor allem - in eine fiktive Handlung verstrickt: Nietzsche soll von seiner selbstzerstörerischen Obsession befreit werden und wird deshalb zum Arzt Josef Breuer geschickt. Der verschreibt ihm eine "Redekur", die sich zu witzig-spritzigen Dialogen über buchstäblich Gott und die Welt auswächst: Was bedeutet Freiheit? Oder: Ist Gott wirklich tot? Und wer hat ihn getötet?

Regie führt Kathrin Brune selbst, in der Besetzungsliste stehen unter anderem Philipp Otto als Nietzsche und Dirk Glodde als Arzt Breuer, doch auch Mitglieder der Ballettkompanie werden auf der Hinterbühne zum Einsatz kommen. Die Premiere am Freitag ist ausverkauft, für die nächste Vorstellung am Dienstag, 27. Februar gab es bei Redaktionsschluss noch Karten.

Unverschämte Hommage an schwedisches Quartett Abba

Derweil ist das Musiktheater am Wochenende auf Tour - und spielt Samstag und Sonntag in Aschaffenburg "Rinaldo". Die Abwesenheit von Opernensemble und Orchester wird für Gastspiele genutzt: Am Freitag kommt in der Oper "Abba jetzt!" zur Aufführung, eine "unverschämte" Hommage an das schwedische Pop-Quartett mit Theaterstar Tilo Nest, TV-Schauspieler Hanno Friedrich und Pop-Professor Alexander Paeffgn (wenige Restkarten verfügbar).

Am Sonntag lädt die Oper zu einer "One-Woman-Show" mit der beliebten Schauspielerin und Sängerin Dorit Gäbler, die das Kabarettstück "Verliebt, verlobt, verschwunden" zeigt (Restkarten verfügbar). Auch das Schaupiel bietet am Samstagabend ein Gastspiel: Götz Schubert und Manuel Munzinger sind im "Musik/Hör/Spiel" "Undurchschaubarkeit" zu sehen (wenige Restkarten verfügbar).