Niklas Hoheneder ist wieder mit dabei

FUSSBALL Chemnitzer FC muss am Samstag in Meppen die Bremse lösen

Der Chemnitzer FC erhält am kommenden Samstag die zweite Möglichkeit, nach der kurzen Winterpause auf dem Rasen die Bremsen zu lösen. Nach einem 2:2 vergangene Woche im Heimspiel gegen Viktoria Köln müssen die Himmelblauen nun beim SV Meppen (Anstoß 14 Uhr, Hänsch-Arena Meppen) bestehen. Dabei haben sich die CFC-Kicker enormes Steigerungspotential offen gelassen, denn gegen Köln lief nur wenig zusammen. Trainer Patrick Glöckner war mit der Leistung seines Personals folglich nicht einverstanden. "Wir traten sehr nervös auf, leisten uns viele einfache Fehler und waren nicht zielstrebig genug", lautete Glöckners Kurzfazit.

Drei Punkte wären spitze

Ein Dreier in der Fremde könnte für sein kickendes Personal durchaus eine befreiende Wirkung besitzen, allerdings fehlt der gesperrte Matti Langer. Immerhin kann er bei der Partie in Meppen wieder auf Kapitän und Innenverteidiger Niklas Hoheneder bauen, der zuletzt wegen der 5. gelben Karte pausieren musste. "Zuschauen ist immer schwer. Aber aus dieser Perspektive erkennt man auch viele Sachen, die einem auf dem Platz nicht auffallen. Immerhin wurde ich gut vertreten", sagte Hohender, der in seiner bisherigen Laufbahn unter anderem für den FC Linz, Sparta Prag, Austria Wien, den Karlsruher SC, RB Leipzig und zuletzt für Holstein Kiel auflief.

"Meppen hat vergangene Woche verloren und wird gegen uns nun offensiv viel Risiko gehen. Das kommt unserem Spiel durchaus entgegen. Aber wir müssen höllisch aufpassen, nicht selbst ausgekontert zu werden", sagte der 33-jährige Österreicher. Während der CFC mit 21 Punkten auf Abstiegsrang 17 steht, sind die Meppener mit 31 Zählern auf dem Konto auf dem 8. Rang notiert.