Niners: Anschluss an die Playoff-Ränge

Basketball Bundesliga-Absteiger Hagen gastiert in der Hartmannhalle

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Nach dem Heimsieg gegen Ulm geht es für das Team von Rodrigo Pastore nun gegen Hagen. Foto: Andreas Seidel

Beim Bundesliga-Absteiger Rasta Vechta war für die Niners erwartungsgemäß nichts zu holen. Trotzdem muss die 64:89-Niederlage auf den Prüfstand, verschlief doch die Chemnitzer Garde das erste Viertel völlig (10:38) und brachte kein Bein auf den Boden. Kurze Zeit später lagen die Gäste gar mit 30 Punkten zurück (14:44, 14. Minute). "Ich erwarte einfach, dass unsere Führungsspieler da anders reagieren", ging der argentinische Coach Rodrigo Pastore mit seiner Mannschaft hart ins Gericht.

Zumindest zeigte man im dritten Durchgang eine Reaktion und konnte auf 17 Punkte verkürzen. Neuzugang Brad Tinsley war mit 17 Punkten treffsicherster Chemnitzer. Bei den Gastgebern steuerte Chris Carter 16 Zähler gegen seinen Ex-Club bei. Mit jetzt 8:12 Punkten verharrt Chemnitz weiter auf dem zehnten Tabellenplatz der 2. Bundesliga Pro A.

Am Wochenende wartet der nächste Gegner

Bereits am Samstagabend (Beginn: 19 Uhr, Richard-Hartmann-Halle) geht es für die Orange Boys gegen den nächsten Bundesliga-Absteiger. Phoenix Hagen steht momentan mit einem Punktekonto von 12:6 auf dem vierten Rang und wäre damit sicher in den Playoffs. Dabei wurde die Mannschaft im Sommer völlig neu zusammengestellt. Neben dem ehemaligen Göttinger Dominik Spohr gehören drei Amerikaner zum Gerüst.

Alex Herrera kam aus der zweiten spanischen Liga von Tau Castello, während Reid und Brooks frisch von der Universität nach Europa wechselten. Der Ex-Gothaer Jonas Grof gehört gar der Herren-Nationalmannschaft an, die am Freitagabend ausgerechnet in der Messe Chemnitz gegen Georgien um WM-Qualifikationspunkte kämpft. Damit dürfte Grof im Ligaspiel fehlen.

Außerdem kommt es zu einem interessanten Bruderduell. Jannik Lodders spielte im letzten Jahr zusammen mit seinem Bruder Robin noch für Essen. Nun treffen beide im Punktspiel aufeinander, Jannik im Phoenix-Trikot und Robin im Niners-Outfit. Da es im Basketball bekanntlich kein Remis gibt, kann am Ende nur einer der beiden jubeln.