Niners: Bringt der Heimvorteil die Entscheidung?

Basketball Drittes Playoffspiel gegen Trier am heutigen Mittwoch

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Die Chemnitz Niners wollen am heutigen Abend gegen die Gladiators aus Trier erneut jubeln-Foto: Andreas Seidel

Dass es eine lange Playoff-Viertelfinalserie zwischen Chemnitz und Trier werden würde, war abzusehen. Immerhin sind die beiden Karl-Marx-Städte ziemlich heimstark. Entsprechend verliefen die ersten beiden Duelle in der "best of five"-Serie.

Die "best of five"- Serie

Die Niners hatten am Freitag vor heimischem Publikum mit 76:70 vorgelegt. Die Moselstädter zogen am Sonntag vor über 3000 Fans nach (64:48). "Die dritte Partie ist psychologisch wichtig", weiß Niners-Coach Rodrigo Pastore. Dieses zweite Niners-Heimspiel am heutigen Mittwochabend (Beginn: 19.30 Uhr, Richard-Hartmann-Halle) könnte eine Vorentscheidung um den Halbfinaleinzug der Zweiten Bundesliga bringen.

Viel dürfte von Chris Carter abhängen, der in Spiel Eins der Serie zahlreiche gute Entscheidungen traf. Playoff-typisch ließen die Mannschaften dem Gegner kaum Platz zum Agieren, verteidigten hart, so dass es keine einfachen Punkte einzusammeln gab. Kein Wunder, dass viele Fehlwürfe das Spiel prägten und die Partie hin und her wogte. Nichts anderes ist in Spiel Drei zu erwarten.

Die Gladiators dürften erneut vom bundesligaerfahrenen Simon Schmitz, von Brandon Spearman und vom Kanadier Bucknor dirigiert werden, deren Spielverständnis es zu stören gilt.

Ausblick

Mit einem zweiten Sieg könnten die Niners dann am Ostersamstag ziemlich entspannt nach Trier reisen und hätten zwei Matchbälle im Gepäck. Entweder man holt sich den dritten Erfolg dann an der Mosel oder setzt alles auf ein entscheidendes fünftes Duell, das dann am Ostermontag erneut in Chemnitz über die Bühne gehen würde. Doch soweit ist es noch nicht. Priorität hat ein Heimspielsieg am heutigen Mittwoch.