Niners kämpfen in Bamberg für Erhalt der Playoff-Chancen

Basketball Pastore ist auf große Herausforderung eingestellt

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Foto: Andreas Seidel

Chemnitz/Bamberg. Heute geht es für die Niners in die Bamberger Graf-Stauffenberg-Halle. Nur wenige Tage nach dem X-Mas-Game gegen Karlsruhe steht dort bereits das nächste Pflichtspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProA an. Ab 19 Uhr gastieren die Chemnitzer beim Tabellenschlusslicht Baunach Young Pikes.

Für beide Mannschaften ist es die letzte Partie des Kalenderjahres 2017 und zugleich ein wichtiger Fingerzeig für den weiteren Saisonverlauf. Dieser Meinung ist auch Ninders-Cheftrainer Rodrigo Pastore: "Wir können mit einem Sieg unsere Chance auf den Einzug in die Playoffs erhalten, während Baunach die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt dringend benötigt."

Dementsprechend sieht der Argentinier die Rollen bei weitem nicht klar verteilt: "Auf dem Papier sind wir Favorit, aber das Match wird eine große Herausforderung. Gerade der Trainerwechsel könnte den Young Pikes neue Impulse geben."

Headcoach Fabian Villmeter ist in Bamberg nicht mehr dabei

Erst gestern hat sich das Farmteam des deutschen Serienmeisters Brose Bamberg von seinem langjährigen Headcoach Fabian Villmeter getrennt, welcher in der Hinrunde mit Baunach nur einen einzigen Sieg einfahren konnte. So werden heute der bisherige Assistenztrainer Mark Völkl sowie der ehemalige deutsche Nationalspieler Yassin Idbihi die Young Pikes an der Seitenlinie betreuen.

Pastore erwartet eine starke personelle Besetzung

Ein weiterer Grund, warum Pastore von der fränkischen Talentschmiede mehr erwartet, als beim letzten Duell in Chemnitz, liegt in der personellen Besetzung. Baunach dürfte im Gegensatz zum Hinspiel diesen Donnerstag mit Louis Olinde (12.0 Punkte pro Partie), Gerard Gomila (7.3) und Kay Bruhnke (3.2) antreten.

Neben diesen sind aber auch die aus der ersten Partie bekannten Tibor Taras (11.3), Chris Fowler (10.8), William McDowell-White (10.0), Robert Ferguson (7.6), Eddy Edigin (7.0), Henri Drell (5.1), Daniel Keppeler (4.4) sowie Felix Edwardsson (2.2) weiter mit von der Partie und so haben die Young Pikes mittlerweile einen sehr tiefen Kader, welcher zudem auf den ersten sechs, sieben Positionen eine zweifellos ProA-taugliche Qualität bieten kann. Dennoch musste sich Baunach kurz vor Weihnachten in Trier sehr deutlich mit 60:85 geschlagen geben.

Schwächephasen sollen vermieden werden

Es bleibt also abzuwarten, ob der aktuelle Trainerwechsel die entscheidende Wende herbeiführt und den Franken dazu verhilft, ihr vorhandenes Potenzial wirklich abzurufen. Dieses gelang den Niners beim jüngsten X-Mas-Game durchaus, nur eben leider nicht über die komplette Spieldauer hinweg, wie Pastore bestätigt: "Wir haben 35 Minuten lang ein sehr gutes Match gemacht, vielleicht das beste der gesamten Hinrunde. Doch der kleine Hänger im Schlussviertel kostete uns letztlich den Sieg. [...] Wenn es uns gelingt, die Schwächephasen zu vermeiden oder einfach unbeschadeter zu überstehen, dann können wir die Punkte aus Baunach entführen."