Noch ein Wochenende lang Kunst

Festival Die Ibug geht ab morgen in die letzte Runde

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Außen und innen ist die Fabrik mit Kunst verziert. Foto: Steffi Hofmann

Mehr als 7500 Besucher sind bereits am ersten Festivalwochende der ibug (Industriebrachenumgestaltung) in die verfallenen Hallen des ehemaligen VEB Spezialmaschinenfabrik auf die Lerchenstraße gekommen.

Seit März hatten freiwillige Helfer das Gelände für die einwöchige Kreativphase auf Vordermann gebracht. Seit Mitte August tobten sich dort rund 120 Künstler aus 19 Ländern aus. Mittels verschiedenster Stile von Graffiti und Malerei über Illustrationen und Installationen bis hin zur Medienkunst wurden die Räume der seit 1993 leerstehenden Fabrik zu neuem Leben erweckt. An diesem Wochenende gibt es letztmalig die Chance, die Kunst auf Zeit zu bewundern.

Kunst auf Zeit letztmalig zu sehen

Thomas Dietze, der gemeinsam mit dem KulturTragWerk Sachsen e.V. das Event federführend organisiert, zeigte sich zufrieden mit dem ersten Festivalwochenende: "Wir sind begeistert vom Ergebnis und den Reaktionen der Besucher. Jetzt steht mit der zweiten Woche noch ein ganzes Stück Arbeit bevor".

Denn wie schon im vergangenen Jahr bietet die ibug auch 2017 noch einmal die Möglichkeit, ihre internationalen Kunstwerke zu bewundern, bevor diese für immer aus dem öffentlichen Raum verschwinden.

Das Programm am kommenden Wochenende:

Mit einem bunten Rahmenprogramm aus Führungen, Konzerten und einem Kunstmarkt zeigt sich die Ausstellung in der "SPEMAFA" voam 1. bis 3. September wieder von seiner besten Seite. Wie schon am ersten Wochenende soll parallel das Partner-Event "Kiez am Brühl" mit zahlreichen ibug-geprägten Galerien und Veranstaltungen als Ergänzung des Festivals geöffnet sein.