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NOFV und SFV bestätigen Saisonabbrüche!

FUSSBALL Spielzeit 2020/2021 offiziell beendet.

Chemnitz. 

Chemnitz. Der 13. Spieltag der Regionalliga-Nordost fand am ersten Novemberwochenende statt, seitdem rollte der Ball nicht mehr. In einer Videokonferenz mit dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) hatten sich die Vereine bereits für die vorzeitige Beendigung der Saison 2020/2021 ausgesprochen haben. Nun folgt die amtliche Bestätigung. Damit steigt der FC Viktoria 1889 Berlin in die 3. Liga auf, während der Bischofswerdaer Fußballverein 08 den Gang in die Oberliga antreten muss. Sowohl die Nord- als auch die Südstaffel der Oberliga wurden abgebrochen, sodass vorbehaltlich der SV Tasmania Berlin und der FC Eilenburg in der Saison 2021/2020 in der Regionalliga-Nordost spielen und damit auf den Chemnitzer FC treffen.

Saisonende auf Landesebene

Der Spielbetrieb für die sächsischen Mannschaften im Freizeit- und Amateurbereich ruht ebenfalls seit Anfang November - und das wird sich aufgrund der nach wie vor angespannten Pandemie-Situation nicht ändern. Der Vorstand des Sächsischer Fußball-Verband (SFV) ist entsprechend dem Vorschlag der spielleitenden Ausschüsse gefolgt und beendete die Spielzeit 2020/2021 vorzeitig in allen Altersklassen, eine sportliche Wertung entfällt folglich. Damit gibt keine Meister bzw. Staffelsieger, auch werden die Auf- und Abstiegsregelungen außer Kraft gesetzt. In diesen Beschluss wurde zudem mehr Handlungsspielraum hinsichtlich der flexibleren Gestaltung des Spielbetriebs. Der SFV empfiehlt Kreis- und Stadtverbänden, die Regelungen für ihre Wettbewerbe analog anzuwenden. Sofern in der kommenden Spielzeit erneut ein vorzeitiges Ende droht, erhält das Verbandspräsidium die Möglichkeit, eine Mindestanzahl absolvierter Spiele für eine Wertung festzulegen.

SFV-Präsident Hermann Winkler bewertet die getroffenen Entscheidungen wie folgt: "Natürlich hätten wir gern wieder Fußball gespielt, nur lässt das die Politik im Moment - und wohl sehr wahrscheinlich auch in absehbarer Zeit - nicht zu. Ich glaube aber, dass wir eine der Situation angemessene Lösung gefunden haben, die das Meinungsbild der Mehrheit unserer Mitglieder abbildet. Ganz besonders möchte ich mich für das Verständnis, den ungebrochenen Optimismus und das großartige Engagement bedanken, das unsere Vereine in einer schwierigen Zeit an den Tag gelegt haben."

 



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