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Nur die Mitarbeiterzahl steigt

Wirtschaft Verarbeitende Gewerbe in Chemnitz 2013 mäßig erfolgreich

Die Industrieunternehmen konnten im vergangenen Jahr zwar bei der Zahl ihrer Mitarbeiter, nicht aber beim Umsatz zulegen. Dies geht aus Zahlen des Statistischen Landesamts hervor, die die Chemnitzer Wirtschaftsförderung (CWE) jetzt veröffentlichte. Demzufolge haben es die Unternehmen über 50 Mitarbeiter 2013 nicht ganz geschafft, die Umsatzzahlen von 2012 zu wiederholen oder gar zu steigern: Stattdessen gingen die Umsätze um 3,4 Prozent auf 2,472 Milliarden Euro zurück. Die einzelnen Teilbereiche der Verarbeitenden Industrie entwickelten sich dabei 2013 recht unterschiedlich: "Der Chemnitzer Maschinenbau kann eindeutig als treibende Kraft identifiziert werden", heißt es von der CWE. Die Maschinenbauer konnten gegenüber 2012 sogar um ein paar Prozent zulegen. Hersteller von Metallerzeugnissen und sonstige verarbeitende Unternehmen wie der Fahrzeugbau hingegen mussten Einbußen hinnehmen. Immerhin seien die Ergebnisse im vierten Quartal 2013 denen des Vorjahreszeitraums nahe gekommen.

Positiv sieht die CWE die Entwicklung der Auslandsmärkte: "Verluste im Inlandsumsatz konnten durch eine Steigerung der Auslandsumsätze partiell wettgemacht werden", so die Wirtschaftsförderer. So sei inzwischen die Exportquote im Verarbeitenden Gewerbe auf insgesamt fast 40 Prozent gestiegen, 2013 machten die Chemnitzer Unternehmen für knapp eine Milliarde Euro Geschäfte im Ausland. Insgesamt bauten die größeren Betriebe im vergangenen Jahr weiter Beschäftigung auf. Im Jahresdurchschnitt beschäftigten sie 11.164 Menschen, 1,6 Prozent mehr als noch 2012. Gesunken ist daher im vergangenen Jahr die Zahl der Arbeitslosen, im Durchschnitt um 629 Menschen. "Arbeitslosigkeit konnte in allen Altersgruppen abgebaut werden", so die CWE. Dennoch waren zwischen Januar und Dezember 2013 durchschnittlich noch 12.612 Menschen ohne Arbeitsplatz.