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Nur eine Panne? Haftbefehl taucht im Netz auf

Justiz Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf

Nach der Veröffentlichung eines mutmaßlichen Haftbefehls gegen einen Tatverdächtigen im Fall des Tötungsdeliktes in Chemnitz gibt es nun Konsequenzen. Das Sächsische Staatsministerium der Justiz teilte heute mit, dass der Sachverhalt nun schnellstens aufgeklärt werden müsse und strafrechtliche Konsequenzen gezogen werden sollen.

Der angebliche Haftbefehl war in den sozialen Netzwerken aufgetaucht und wurde unter anderen von der "Bürgerbewegung Pro Chemnitz" auf Facebook geteilt. Inzwischen heißt es auf deren Seite, die "Internet-Polizei" habe den Post gelöscht. Wie das Dokument in die sozialen Netzwerke kam, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und die Staatsanwaltschaft Dresden mit den Ermittlungen betraut.

Nachdem am Sonntag ein 35-Jähriger am Rande des Chemnitzer Stadtfestes tödlich verletzt worden war, folgten am Montag zwei Großdemonstrationen in der Chemnitzer Innenstadt. Am Ende waren 6.000 Personen an den Versammlungen beteiligt.



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