Ohne Druck ins letzte Heimspiel

Basketball Chemcats sind gegen Keltern krasser Außenseiter

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Auch mit vereinten Kräften konnten die Chemnitzer Spielerinnen die Angriffe von Keltern nicht stoppen. Foto: Andreas Seidel

Schon im Pokalhalbfinale war zwischen den Chemcats und den Rutronik Stars Keltern (58:97) ein Zweiklassenunterschied unverkennbar. Nicht anders beim ersten Playoffspiel der beiden Kontrahenten, das die hochfavorisierten Sterne mit 84:51 für sich entscheiden konnten. Im zweiten Match der "Best of 3"-Serie empfangen die Katzen am Freitagabend (Beginn: 20 Uhr, Schloßteichhalle) die Mannschaft von Trainer Christian Hergenröther, der im dritten Bundesligajahr erstmals den Meistertitel anstrebt.

Ein beherztes Heimspiel

Dreimal war Keltern Vizepokalsieger, im Vorjahr auch Vizemeister. Hinzu kommt das Vordringen des Teams im EuroCup unter die letzten 16. Kein Wunder, ist die Mannschaft doch erstklassig besetzt. Mit Carmen Miloglav (Kroatien), Tatsiana Likhtarovich (Weissrussland), Mailis Pokk (Estland) und Stina Barnert stehen vier Nationalspielerinnen parat. Allerdings können auch sie mal einen schlechteren Tag erwischen, was die 53:78-Pokalfinalniederlage gegen Wasserburg zeigte. "Wir wollen unseren Fans ein beherztes Spiel zeigen", verspricht Cats-Trainerin Amanda Davidson, ohne sich jedoch großer Hoffnungen hinzugeben.

Mit ziemlicher Sicherheit dürfte es das letzte Saisonheimspiel für die Katzen werden. Die Gastgeberinnen hoffen auf den Einsatz der in Keltern fehlenden Margot Vidal-Geneve und Abigail Asoro. Beide sind absolute Leistungsträgerinnen. Die quirlige Französin als Spiellenkerin und die einsatzstarke Schwedin unverzichtbar im Kampf um Punkte und vor allem Rebounds.