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Ohne Regeln geht es nicht

Wort zum Sonntag von Hiltrud Anacker

Das ist eine altbekannte Weisheit. Idealerweise soll jeder zu seinem Recht kommen. In unserem gesellschaftlichen Gefüge ist das demokratisch geregelt. Sich dort einzumischen ist durchaus möglich. Was würden Sie einbringen? Was wäre für Sie die wichtigste Regel im Zusammenleben der Menschen? Das ist eine sehr persönliche Frage. Was "mir" am wichtigsten erscheint, ist situationsabhängig, es hat mit "meinem" Alltag, "meinen" Erfahrungen zu tun. Jesus wird die Frage gestellt: "Welches ist das höchste Gebot von allen?" Der, der fragt, hatte vielleicht eine Ahnung, was sich ändern müsste. Er mischt sich ein, macht sich Gedanken, damit jeder zu seinem Recht kommt. Jesus hat in seiner Antwort drei Dimensionen im Blick: Die Beziehung zu Gott, zum Mitmenschen und zu sich selbst. "Das höchste Gebot ist das: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften. Das andre ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." (Mk. 12,28b-30) Mir scheint: Eine gute Balance.

Hiltrud Anacker, Pfarrerin



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