Ohne Spekulanten

Brühl Wie der Stadtteil belebt werden soll

(Fortsetzung von Seite 1). 

die Pläne für den Brühl werden konkreter. Man wolle auf dem Brühl keine Spekulanten, die Immobilien zwar als Wertanlage kauften, aber dann nicht weiterentwickelten, betonte Bernd Weber, Vorsitzender der Eigentümer-Gemeinschaft Haus & Grund. Darin erhielt er die Zustimmung von allen Beteiligten.

Von den 107 Gebäuden auf dem Brühl seien derzeit 53 in privater Hand, so Weber. Der Rest gehört der städtischen GGG, die ihrerseits im Karree 1 bereits sanierte, aber auch Objekte zum Verkauf stellt. Ein Beispiel aktiver Brühl-Entwicklung wurde durch Holm Krieger, Vorsitzender der Genossenschaft Brühlpioniere, vorgestellt. Die kleine Genossenschaft gründete sich eigens, um eines der Mehrfamilienhäuser am Brühl von der GGG zu kaufen, auszubauen und auch selbst zu bewohnen. So viel Enthusiasmus sorgte für Applaus am Abend.

Kritische Fragen oder hitzige Debatten blieben aus. Man war sich weitgehend einig, was wohl, wenn es um die Entwicklung eines ganzen Stadtviertels geht, eine Seltenheit in deutschen Kommunen sein dürfte. Da sollte es ein Leichtes sein, den von TU-Rektor Arnold van Zyl beschworenen Zuzug junger Menschen mit Bernd Webers Wunsch nach Laternen ohne Aufkleber in Einklang zu bringen.