Oldtimer sind nur selten beteiligt

Studie Technische Mängelnicht ursächlich

Oldtimer fallen allein durch ihren meistens exzellenten Zustand auf. Für Schlagzeilen in der Unfallstatistik taugen sie nicht. Wie eine neue Studie der Verkehrsunfallforschung der Technischen Universität Dresden (VUFO) zum Unfallverhalten von historischen Fahrzeugen bestätigt, sind Oldies in Deutschland nur sehr selten in Verkehrsunfälle mit Personenschaden verwickelt. Im Vergleich zu allen Pkws nur im Verhältnis 1:9. Der Grund: Wer ein solches Schmuckstück chauffiert, ist nicht nur sicher und vorausschauend, auch die Fahrzeuge selbst sind in einem technisch perfekten Zustand. Die im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie erstellte Studie kommt darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass technische Mängel bei historischen Fahrzeugen noch weniger häufig als Unfallursache dokumentiert sind als im Durchschnitt bei Neufahrzeugen. Für die Studie wurden die Unfallstatistiken der Jahre 2010 und 2011 untersucht. Demnach machen Pkws, die älter als 30 Jahre sind, knapp 0,9 Prozent des gesamten Pkw-Bestandes aus. Oldtimer sind allerdings nur in etwa 0,1 Prozent aller Unfälle verwickelt. Zum Vergleich: Bis zu vier Jahre alte Autos stellen gut 36 Prozent des Bestands und sind in 31 Prozent aller Unfälle verwickelt.