Outdoor-Produkte von morgen entwickeln

Uni Bundesweit einzigartige Zusatzqualifikation "Outdoor-Engineer" ab Wintersemester 2020/21 an der TU Chemnitz

Graveln, kiten, campen und mehr - der Outdoor-Sport boomt. Das wirkt sich nicht nur auf die immer vielfältigeren Outdoor-Aktivitäten aus, sondern auch auf Produkte wie Ausrüstung und Sportgeräte, die immer ausgefeilter werden. Die Professuren Textile Technologien (Prof. Dr. Holger Cebulla) und die Professur Sportgerätetechnik (Prof. Dr. Stephan Odenwald) der Technischen Universität Chemnitz greifen diesen Trend auf und haben mit der Zusatzqualifikation "Outdoor-Engineering" ein bundesweit einzigartiges Programm entwickelt. Erstmalig werden hier fachübergreifend Lehrinhalte aus dem Bachelorstudiengang "Sports Engineering" mit Schwerpunkten aus dem Masterstudiengang "Textile Strukturen und Technologien" kombiniert.

Die Zusatzqualifikation startet ab dem Wintersemester 2020/21. Im Rahmen dieses Programms absolvieren die Studierenden eine vertiefende wissenschaftliche Arbeit im Bereich "Outdoor Engineering". Hier schreiben sie in enger Betreuung durch die Professuren und je nach Thema Kooperationspartnerinnen und -partnern eine wissenschaftliche Arbeit. Im Fokus dieser Arbeit steht ein praxisnahes Thema für den Outdoor-Sport, das die Schwerpunkte beider Professuren kombiniert, zum Beispiel die Entwicklung einer neuartigen Membran, die Outdoor-Rücksäcke leistungsfähiger macht.

Das Programm steht für Masterstudierende im Studiengang Textile Strukturen und Technologien offen, welche im Bachelorstudium den Studiengang Sports Engineering absolviert haben. Die Anmeldung erfolgt direkt über Prof. Dr. Holger Cebulla (holger.cebulla@mb.tu-chemnitz.de) beziehungsweise Prof. Dr. Stephan Odenwald (stephan.odenwald@mb.tu-chemnitz.de). Der Zeitplan ist flexibel; Teilnehmerinnen und Teilnehmer können den Ablauf individuell mit den Professoren planen.

Ziel des Programms ist es, junge und motivierte Ingenieurinnen und Ingenieure so zu qualifizieren, dass sie leistungsfähige und funktionale Outdoor-Produkte entwickeln können.

Spezial-Ausbildung auf der Höhe der Zeit

"Um dieses Fachwissen praxisgerecht umzusetzen, erhalten Studierende ihre Qualifikation im Rahmen einer vertiefenden wissenschaftlichen Arbeit im Bereich Outdoor Engineering und sind somit sehr gut vorbereitet, um zukünftig sichere und nachhaltige Outdoor Produkte zu entwickeln", erklärt Prof. Dr. Holger Cebulla. Absolventinnen und Absolventen des Programms können ihre besonderen Fähigkeiten mit dem Zertifikat nachweisen und sich so auf dem Arbeitsmarkt abheben, macht Cebulla deutlich.

"Was unsere Studenten von anderen Absolventen unterscheidet ist die Fähigkeit, technisches Know-how und praktische Erfahrung zu kombinieren, um somit einzigartige und maßgeschneiderte Lösungen für die anspruchsvollen Outdoor Produkte von Morgen zu entwickeln", ergänzt Prof. Dr. Stephan Odenwald.