Parksommer - Fortsetzung geplant

Resümee Diesjähriges Event im Stadthallenpark geht mit zufriedenen Gästen zu Ende

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Gemütliches Beisammensein, Liegestühle, eine Bühne mit Musik - der Parksommer Chemnitz ist Geschichte. Doch im nächsten Jahr soll es weitergehen. Foto: Steffi Hofmann

30 Veranstaltungen, 13.800 Besucher, ein Heiratsantrag und 24.400 Euro, die über die Crowdfunding-Initiative eingenommen wurden - das ist die Bilanz des ersten Parksommers, der in den letzten Wochen im Stadthallenpark über die Bühne ging.

Der nächste "Parksommer" ist in der Planung

"Ich freue mich, dass wir mit unserem Angebot einen Nerv getroffen haben. Wir haben im direkten Dialog mit den Besuchern vor Ort, aber auch in den sozialen Netzwerken viele positive Stimmen vernommen. Viele Besucher wünschten sich die Fortsetzung des Festivals", sagt Ralf Schulze, Geschäftsführer der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH. Gemeinsam mit seinem Team hatte er die Idee für den Parksommer.

Und auch wenn das Programm im Stadthallenpark jetzt zu Ende ist - eine Neuauflage im kommenden Jahr sei bereits in Planung. Von Ende Juni bis Ende Juli 2018 soll es das nächste Festival im Grünen geben, so der Veranstalter.

Besucher nehmen die Angebote an

Das Konzept des Parksommers war einmalig: Konzerte, Lesungen, Hörspiele, Yoga und Poetry Slams wurden jeden Abend und ohne Eintritt für alle Altersklassen angeboten. Über eine Crowdfunding-Aktion, bei der jeder Besucher so viel Geld geben konnte, wie er meinte, die Veranstaltung sei es wert, wurde das Festival finanziert. Bisher seien rund 30 Prozent online eingezahlt worden, 70 Prozent der oben genannten Summe gaben die Besucher vor Ort.

Nach Einschätzung des C³-Geschäftsführers konnte der Anspruch des Festivals erfüllt werden. "Uns ging es unter anderem darum, die Aufenthaltsqualität im Stadthallenpark zu verbessern. Das ist uns meiner Einschätzung nach gelungen. Die Chemnitzer kommen wieder gern in den Park, die Innenstadt wird wieder ein Stück weit mehr belebt", sagt er.

Die Reaktion der Besucher sei von Anfang an durchweg positiv gewesen. "Überrascht haben mich die zahlreichen spontanen und positiven Rückmeldungen zum Festival. Diese Euphorie hat sich auf alle übertragen", so Ralf Schulze.