Pedelec-Fahrer flüchtet vor Kontrolle und stürzt vor Streifenwagen

Polizei stellt bewaffneten Fahrer

Chemnitz

Polizisten bemerkten im Rahmen der Streifentätigkeit in der Gustav-Freytag-Straße einen Pedelec-Fahrer mit unsicherer Fahrweise und sprachen ihn aus dem Polizeifahrzeug heraus an, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Doch der Zweiradfahrer entzog sich der Kontrolle über die Reichsstraße entgegen der Fahrtrichtung und bog in die Beckerstraße ab.

Fahrer flüchtet trotz Anhaltesignalen

Als die Polizisten den Flüchtigen dort einholten, forderten sie ihn erneut mehrfach auf, anzuhalten, was er auch trotz eingeschalteter Anhaltesignale nicht tat. In zackigen Bewegungen fuhr er von der einen Straßenseite zur anderen, bis die Polizisten sich vor den Fahrradfahrer setzten, um ihn zum Anhalten zu bewegen und die Weiterfahrt zu unterbinden.

Zusammenstoß mit Streifenwagen

Nachdem der Funkstreifenwagen bis zum Stillstand verzögerte, streifte der Pedelec-Fahrer das stehende Polizeiauto und kam zu Sturz. Verletzt wurde der 45-jährige Mann nicht – einem Arzt musste er sich dennoch vorstellen.

Drogenvortest positiv

Denn ein Drogenvortest verlief positiv auf Opiate und Amphetamine, sodass eine Blutentnahme zur Beweismittelsicherung notwendig wurde.

Waffen bei Durchsuchung gefunden

Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten außerdem u.a. noch zugriffsbereit eine mit Gummigeschossen geladene Gasdruckwaffe sowie ein Einhandmesser. Dies wurde sichergestellt.

Ermittlungen eingeleitet

Gegen den deutschen Staatsangehörigen wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Der am Funkstreifenwagen entstandene Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 1.000 Euro. Am Pedelec war augenscheinlich kein Schaden eingetreten.

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