Playoff-Qualifikation ist kein Selbstläufer

Eishockey Crashers sind gegen die Berlin Blues gefordert

Ein Selbstläufer wird die Playoff-Qualifikation für die Crashers auf keinen Fall, ist die Regionalliga Ost doch ausgeglichener besetzt als im Vorjahr. Nach der Hinrunde mussten die Mannen um Trainer Torsten Buschmann bereits über drei Niederlagen quittieren. Auch das 4:2 gegen die Crimmitschau Outlaws vor über 400 Fans war recht mühevoll. Dabei zeichnete sich Michael Stiegler als dreifacher Torschütze aus. Der "Man of the Match" verwandelte auch einen Penalty sicher. Außerdem traf Patrick Preiß in Unterzahl. Nils Langer, der diesmal den Vorzug vor Mark Arnsperger erhielt, zeigte zudem eine ausgezeichnete Leistung zwischen den Pfosten. Ein Hauch von Playoffs weht schon am Samstag durch die Küchwaldhalle, wenn die Chemnitzer den Tabellenzweiten EHC Berlin Blues empfangen (Beginn: 17 Uhr). Die Hauptstädter, die in dieser Saison nur zweimal gegen Spitzenreiter Tornado Niesky passen mussten, sind für die Meisterrunde (Plätze 1 bis 4) so gut wie qualifiziert. Der NHL-erfahrene Coach Ilya Demidov, der einst zweimal für die Ottawa Senators auflief, hat eine ausgeglichene Truppe zur Verfügung, der unter anderem der serbische Ex-Internationale Milos Mihajlovic angehört. Marcus Maaßen, im Sommer von den Outlaws in die Hauptstadt gewechselt, ist mit acht Treffern momentan der gefährlichste Angreifer der Blauen.