Poetry-Slam: Absoluter Reimfall im Tietz

Wortscharmützel Workshop für Nachwuchs-Slammer

poetry-slam-absoluter-reimfall-im-tietz
Workshopleiter Tobias Glufke. Foto: HALternativ-verein.de/ Archiv

Poetry Slammer sind Lyriker unserer Zeit: Sie tragen ihre Texte über die großen und kleinen Probleme des Lebens witzig, traurig oder versponnen, aber stets live vor. Das gab es schon im Jahr 2000, als der erste Poetry Slam in Chemnitz über die Bühne ging.

Das ist so lange her, dass es damals noch die D-Mark gab. Während letztere nur noch Erinnerung ist, ist der Poetry Slam in Chemnitz auch 17 Jahre später noch quicklebendig und füllt unter dem Namen "Wortscharmützel" regelmäßig das Weltecho. Damit das auch noch weitere 17 Jahre so bleibt, wollen die aktuellen Organisatoren des Chemnitzer Slams nun bisher nicht lyrisch auffällig gewordenen Nachwuchs für die Sache gewinnen.

Nachwuchs-Slammer gesucht

Im Rahmen der Chemnitzer Lesenacht wird es daher zwei Workshops geben: Am 8. April (13 bis 18 Uhr) und am 22. April (15 bis 18 Uhr) vermitteln Tobias Glufke und Gerrard Schueft ein bisschen Theorie und ganz viel Praxis. Geübt werden Themen-Findung, das Verfassen unterschiedlicher Textarten und die Bühnen-Performance.

"Slammen ist erlernbar, wenn man den Mut hat, sich auf eine Bühne zu stellen", weiß Gerrard Schueft, der selbst auch aktiver Slammer ist. "Und selbst den Mut kann man erlernen." Die Idee hinter dem Workshop sei es, Menschen jeden Alters eine Bühne zu geben und sie zu ermutigen, ihre Gefühle in Texte zu fassen. Ausprobieren können die Teilnehmer sich gleich im Anschluss an den Workshop beim Tietz-Slam zur Lesenacht am 22. April um 20.30 Uhr. Das nächste Wortscharmützel findet am 28. April statt.