Polizei ist dem Reifenstecher dicht auf den Fersen

Polizei Am Donnerstag beginnt die Öffentlichkeitsfahndung

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Foto: pixinoo/Getty Images/iStockphoto

Das Amtsgericht Chemnitz hat bei der erneuten Prüfung eines entsprechenden Antrages die Öffentlichkeitsfahndung nach dem sogenannten Reifenstecher erlaubt. Ein bisher unbekannter Mann war bei der Ausführung mehrerer Sachbeschädigungen an abgestellten Pkw im Stadtgebiet von einer Überwachungskamera gefilmt worden. Durch die guten Filmaufnahmen und Fotos erhoffen sich die Ermittler nun eine rasche Aufklärung der seit Mitte 2016 andauernden Serie mit bisher über 500 beschädigten Fahrzeugen.

Noch kann sich der gefilmte Mann bei der Polizei melden

Der uneingeschränkte Beschluss des Amtsgerichtes erlaubt die Veröffentlichung des Materials in Printmedien, im Internet, sozialen Netzwerken, Fernsehen und Radio. Die Polizeidirektion Chemnitz entschied sich jedoch bewusst, die Öffentlichkeitsfahndung nicht vor dem 3. Mai einzuleiten, sodass der gefilmte Mann noch die Möglichkeit hat, sich vor Veröffentlichung bei der Kriminalpolizei Chemnitz zu melden.

Unter 0371 387-3448 nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz weiterhin Hinweise entgegen. Auch die Ausloung der 5.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung/Ermittlung des Täters führen, hat weiterhin Bestand.