Preis für Idee mit Veganer-Laden

Initiative Jury kürt Sieger des Stadtteil-Gründungswettbewerbes

Mehr Händler auf dem Sonnen-berg anzusiedeln: Für dieses Ziel setzt sich das seit August 2011 in Chemnitz' jüngstem Stadtteil ansässige Geschäfts- und Gewerbestraßen-Management ein. Eines der Projekte: Ein Gründungs-Wettbewerb für Menschen mit tollen Ideen, aber ohne viel Eigenkapital, um diese in die Tat umzusetzen. Mit Anikó Schmiedgen gewann Ende der vergangenen Woche ein junge Frau den Hauptpreis von 1.500 Euro. Ihr Ziel: Die Gründung von "Peace-food", einem Veganladen mit angeschlossenem Imbiss. Dieser soll am 1. Dezember in der Würzburger Straße 33 eröffnen, die Räume einer früheren Bäckerei werden derzeit umgebaut. "Ich freue mich riesig, das Geld benötige ich vor allem dafür, die Sache in Chemnitz bekannt zu machen", so Schmiedgen, die die vierköpfige Jury vor allem überzeugte, weil die Idee eine Nische besetzt. "Den nächstgelegenen Laden dieser Art, so die Siegerin, "gibt es in Dresden". Veganer - das heißt Menschen, die jegliche Nutzung von Tieren und Tierprodukten ablehnen - seien beim Lebensmittelkauf bislang auf Reformhäuser angewiesen. Andreas Ettlich, der Projektleiter, zeigte sich mit der Beteiligung an dem im August dieses Jahres gestarteten Wettbewerb zufrieden. "Wir hatten neun Bewerber. Das ist für einen Stadtteil mit knapp 14.000 Einwohnern ordentlich.