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Pro-Chemnitz-Demo: 19-Jähriger wegen Hitlergruß beschleunigt verurteilt

Blaulicht Zwei Wochen Jugendarrest und 7 Monate Bewährung

Am Rande der Kundgebung von Pro Chemnitz am 25. August in der Chemnitz Innenstadt, fiel den eingesetzten Polizeibeamten ein junger Mann auf, der im Bereich der Zentralhaltestelle aus der Straßenbahn stieg und den sogenannten Hitlergruß zeigte.

Der 19-jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft bereits am 26. August durch den Jugendrichter des Amtsgerichts Chemnitz wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen im beschleunigten Verfahren verurteilt.

 

Da er bereits mit Urteil des Amtsgerichts Hohenstein-Ernstthal wegen anderer Straftaten zu einer Jugendstrafe von 6 Monaten auf Bewährung verurteilte worden war, wurde - unter Einbeziehung dieser Strafe - eine Einheitsjugendstrafe von 7 Monaten auf Bewährung ausgesprochen. Daneben wurde ein Jugendarrest von zwei Wochen angeordnet, den der Verurteilte zeitnah verbüßen wird. Das Urteil ist rechtskräftig.



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