Problemzone Bahnverkehr: Debatte zum Verkehrskonzept

Diskussion "Carlowitz-Dialog" in der Stadthalle Chemnitz

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Foto: Thomas Schmotz  Foto: Thomas Schmotz

Zur dritten Auflage der Carlowitz-Dialogreihe in diesem Jahr findet am heutigen Donnerstag eine moderierte Podiumsdiskussion im Foyer der Stadthalle Chemnitz statt. Sebastian Liebold, Wilfried Rudolph und ein Vertreter von DB Netz diskutieren zum Thema "Bahnverkehr Chemnitz - Leipzig: Nachhaltig gestalten!" über ein nachhaltiges Verkehrskonzept zwischen Chemnitz und Leipzig und nehmen Stellung zur aktuellen Situation.

Hintergrund:

Chemnitz im Zentrum der Region Südwestsachsen braucht einen besseren Bahnanschluss. Die Bahn bietet bislang keine nachhaltige Lösung - minimale Verspätungen, kleinste Störungen insbesondere auf den sowieso langsam befahrenen "Problemzonen" wirken sich verheerend auf Pünktlichkeit und Attraktivität der im Wesentlichen eingleisigen Strecke aus.

Seit Dezember 2017 ist eines der größten Bahnprojekte, das Kreuz Leipzig (Berlin-München und Dresden-Frankfurt) in Betrieb. Eine krisenfeste Einbindung in dieses Netz ist für Fahrgäste aus Chemnitz über Leipzig und Halle effektiv. Ziele wie Berlin, Hamburg, Hannover, Bremen, das Ruhrgebiet, Köln, Frankfurt, Stuttgart, aber auch Nürnberg und München werden so am schnellsten und häufigsten - meist im Einstundentakt - erreicht.

Verlässlich und nachhaltig

Stabiler Schienenverkehr und gleichzeitig ein Beitrag zur Nachhaltigkeit - das geht nur mit einer zweigleisigen Strecke von Chemnitz über Bad Lausick nach Leipzig. Beginn der Veranstaltung im Großen Foyer ist 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei, ein freiwilliger Obolus möglich.