Qualität der Badeseen in Sachsen ist ausgezeichnet

Gesundheit Ohne Bedenken ins nasse Vergnügen

Sommer, Sonne, Badespaß - mit den warmen Temperaturen ist die Badesaison in Sachsen jetzt richtig gestartet. Doch wie steht es um die Wasserqualität in den Seen? "Die Überwachung der Badegewässer erfolgt durch die sächsischen Gesundheitsämter, die die Badestellen regelmäßig besichtigen und Wasserproben entnehmen, um eine Gesundheitsgefährdung der Badegäste auszuschließen", sagte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch. In Sachsen werden 30 Talsperren und Tagebaurestseen als EU-Badegewässer hygienisch überwacht. Laut Gesundheitsministerium verzeichneten in der vergangenen Badesaison 2018 die sächsischen EU-Badegewässer durchweg eine ausgezeichnete mikrobiologische Qualität. Auch die lange sommerliche Hitzeperiode und der damit verbundene Besucheransturm führten nicht zu einer Verschlechterung der mikrobiologischen Wasserqualität.

In Chemnitz ist der Stausee Rabenstein ein EU-Badegewässer. Es weise "eine sehr gute mikrobiologische Wasserqualität auf". Anhand vorliegender langjähriger Untersuchungsdaten erfolgte die Einstufung der EU- Badestelle Oberrabenstein in die Kategorie "Ausgezeichnete Badegewässerqualität". Die letzte Aktualisierung der Daten fand am 13. Juni statt. Zum guten Zustand der Badegewässer und Strände können auch die Badegäste durch ein entsprechendes Verhalten und die Vermeidung von Verschmutzungen im Gewässer und an den Stränden beitragen. Ansammlungen von Wasservögeln und ihre Kotausscheidungen kommen ebenfalls als Ursache für Verschmutzungen der Strandbereiche und einer Verschlechterung der hygienischen Wasserqualität in Frage. Das Füttern und damit das Anlocken von Wasservögeln sollten deshalb unterbleiben, so das Ministerium.