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Rätsel um Ereignisse auf dem Theaterplatz

Initiative "Tatort nach Chemnitz" rief diese Woche zu einer ungewöhnlichen Aktion auf

Eine "Guerilla-Aktion"vor dem Chemnitzer Opernhaus zog am Mittwoch die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich. Anhänger der Initiative "Tatort nach Chemnitz" malten mit Kreide den Slogan sowie zahlreiche Umrisse von Personen auf den Theaterplatz.

Auf der Internet-Plattform Facebook hatten Tatort-Fans anschließend die Möglichkeit, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und "die Geschehnisse hinter dem Massen-Tatort" weiterzuspinnen", wie Initiator Joerg Fieback erklärte. "Die Chemnitzer haben mit ihrer Teilnahme an der Aktion wieder einmal bewiesen, wie viel Willensstärke und Krimi-Potenzial in unserer Stadt steckt."

Am heutigen Samstag haben Interessierte erneut die Gelegenheit, sich an einem fiktiven Tatort ablichten zu lassen. Diesmal in der Sachsen-Allee, wo zudem von 10 bis 19 Uhr weitere Unterschriften für eine Petition gesammelt werden. Ziel ist es, 5.000 Stimmen zu sammeln, um MDR und ARD von Chemnitz als neuen Tatort-Drehort zu überzeugen. Derzeit habe die Initiative knapp die Hälfte der benötigten Stimmen erreicht.