"Reichsbürger" - Verschwörer oder Rechtsextreme?

Veranstaltung Diskussionsforum im Tietz mit Dirk Wilking

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Foto: Tomaz Levstek/Getty Images

Chemnitz. Sogenannte "Reichsbürger" sind im Grunde nichts Neues. Bereits seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland halten sie die BRD beispielsweise für einen "Unrechtsstaat", erkennen keinerlei Gerichte oder Behörden an und führen eigene "Reichsausweise".

Seit einigen Monaten allerdings treten sie durch auffällige, zum Teil strafrechtlich relevante Verhaltensweisen mehr in die öffentliche Wahrnehmung. Inzwischen wird von Behördenseite vermehrt eine Verbindung zu rechtsextremistischen Orientierungen und Gruppen beobachtet.

Zu einer Diskussionsveranstaltung zum viel debattierten Thema laden am Montag die Volkshochschule Chemnitz und die Friedrich-Ebert-Stiftung von 19 bis 21 Uhr in den Tietz-Veranstaltungssaal (3. Etage) ein. Schwerpunkt des Abends wird ein Vortrag von Dirk Wilking sein, der als Referent am Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung ein Handbuch "Reichsbürger" herausgegeben hat.

Der Abend wird unter anderem folgende Fragen beleuchten: Wie gefährlich sind Reichsbürger wirklich? Handelt es sich hierbei eher um Verschwörungstheoretiker oder eine neue Form von rechtsextremistischen Gruppierungen?

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter 0371/4884343 wird empfohlen.