Reizgas in Regionalbahn versprüht: Passagierin ins Krankenhaus gebracht

In der RB 30 von Chemnitz in Richtung Dresden wurden zwei Fahrgäste verletzt. Die Bundespolizei sucht eine Personengruppe.

Chemnitz

In einer Regionalbahn von Chemnitz in Richtung Dresden ist am Samstag mutmaßlich Reizgas versprüht worden.

Einsatz am Haltepunkt Frankenstein

Gegen 16.50 Uhr wurde das Bundespolizeirevier in Chemnitz durch den Zugbegleiter der Regionalbahn 30 telefonisch informiert. Der Zug stand zu diesem Zeitpunkt am Haltepunkt Frankenstein.

Flucht der mutmaßlichen Täter

Nach einer ersten Zeugenbefragung geht die Bundespolizei von einer Personengruppe mit etwa sechs bis sieben Personen aus. Diese soll den Zug bereits vor dessen Nothalt in Oederan fluchtartig verlassen haben.

Die Regionalbahn 74065 war mit etwa 50 Personen besetzt und auf dem Weg von Chemnitz in Richtung Dresden.

Zwei Fahrgäste betroffen

Eine 58-jährige Frau wurde durch den Rettungsdienst versorgt und wegen Atembeschwerden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein 18-jähriger Geschädigter wurde ebenfalls durch den Rettungsdienst versorgt und noch vor Ort entlassen.

Bundespolizei bittet um Hinweise

Die Bundespolizei sucht nach einer Gruppe von etwa sechs bis sieben Personen, die die RB 74065 mit Abfahrt um 16.30 Uhr am Hauptbahnhof Chemnitz genutzt haben soll. Möglicherweise stieg die Gruppe auch erst am Hauptbahnhof Chemnitz in den Zug.

Zeugenhinweise nimmt die Bundespolizei unter Telefon 0371 / 33783-0 entgegen.


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