Rekordsumme für Straßen- und Brückenbau

Verkehr Mehr als 360 Millionen Euro stehen 2019 im Freistaat bereit

Gemeinden, Städte und Landkreise werden auch in diesem Jahr wieder finanziell vom Freistaat Sachsen für den Erhalt der Straßen und Brücken in ihrer Zuständigkeit unterstützt. Für den Erhalt der Infrastruktur stehen aktuell mehr als 360 Millionen Euro zur Verfügung.

Mit diesen Geldern können Neu- und Ausbaumaßnahmen sowie Instandsetzungs- und Erneuerungsmaßnahmen an kommunalen Straßen und Brücken vorgenommen werden.

"Infrastruktur nachhaltig verbessern"

Verkehrsminister Martin Dulig: "Wir stellen 2019 eine Rekordsumme für laufende und neue Baumaßnahmen zur Verfügung, um die Infrastruktur von Straßen und Brücken in unseren Kommunen nachhaltig zu verbessern. Wir kommen damit einer zentralen Forderung der kommunalen Ebene entgegen und jede Kommune im Freistaat soll davon profitieren." Rund 100 Millionen Euro der Gesamtsumme stammen allein aus Haushaltsresten des vergangenen Jahres. Dies seien Gelder, welche 2018 zwar beantragt und bewilligt, dann aber für den Straßen- und Brückenbau nicht abgerufen worden sind. Die Maßnahmen können nun in diesem Jahr starten. "Hier erwarte ich, dass die Landkreise und Kommunen die genehmigten Mittel nun auch tatsächlich und zügig abrufen, ihre Maßnahmen umsetzen und auf die Straße bringen", so Martin Dulig weiter. "Es gibt keinen Wettbewerb, wer die meisten Baumaßnahmen beantragt. Es geht darum, dass die Gelder auch tatsächlich verbaut werden."

Im Jahr 2018 standen 250 Millionen Euro den Kreisen und Kommunen zur Verfügung - die bis damals höchste Summe seit 2008. In Chemnitz wird aktuell der Neubau der Brücke Zschopauer Straße, ein Teil des Gesamtvorhabens "Chemnitzer Bahnbogen" unterstützt. Die Maßnahme kostet rund 12 Millionen Euro. Bund und Land übernehmen 90 Prozent der förderfähigen Kosten.