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Sachsen

Renovierungsarbeiten im Lockdown: Miramar wird schick gemacht

Gastronomie Team hofft auf Öffnung nach Ostern

Das Restaurant Miramar liegt derzeit - wie die gesamte Gastronomie in der Stadt - im Winterschlaf. Der beliebte Biergarten ist in eine weiße Schneedecke eingehüllt. Doch im Inneren des Hauses herrscht rege Betriebsamkeit. "Wir nutzen die Schließzeit für jede Menge Renovierungsarbeiten", sagt Inhaber André Gruhle. Mit einem Beitrag bei Facebook hat er diesbezüglich den Liebhabern des Miramar kürzlich einen gehörigen Schrecken eingejagt. "Schweren Herzens müssen wir uns nun verabschieden. Tolle Partys haben wir gefeiert, viel gelacht und auch viele Freudentränen vergossen! Es war eine wirklich schöne Zeit mit Dir" stand da in der letzten Woche zu lesen. Gemeint war aber letztlich nicht der Abschied vom Lokal Miramar, sondern von in die Jahre gekommenen Küchenfliesen und Holzfußböden.

Seit mehr als zehn Jahren ist André Gruhle der Chef des Lokals

Seit 2010 betreibt André Gruhle das Restaurant samt Biergarten auf dem Schlossberg. Die meisten seiner 50 Mitarbeiter befinden sich durch den Lockdown derzeit in Kurzarbeit. Weitergeführt werde laut Gruhle die Lehrlingsausbildung, die dem Chef am Herzen liegt. Andere Mitarbeiter bringen die Restaurantflächen auf Vordermann. So wurde im Wintergarten zum Beispiel bereits die Dielung geschliffen, geölt und gewachst. In der "Alten Scheune" rechts vom Eingang wurde der Vinylbelag entfernt. Hier können sich die Gäste demnächst auf schicke Herbstlaub-Fliesen unter ihren Füßen freuen. Und auch hinter den Gastrokulissen sind die Mitarbeiter um André Gruhle derzeit nicht untätig: In der Küche werden gerade sämtliche Fliesenfugen erneuert. Und wenn das Wetter in Richtung Frühling geht, sollen auch die Bänke und Stühle im Wintergarten restauriert werden. "Wir hoffen, dass wir Anfang April endlich wieder öffnen dürfen", sagt André Gruhle. Durch die Option Kurzarbeit sei seine Mannschaft bislang finanziell abgesichert, sodass keine Kündigungen ins Haus stehen. Dennoch schmerze der lange Lockdown den Gastronomen und die Mitarbeiter - nicht nur das Weihnachtsgeschäft im Dezember, sondern auch Fasching und Ostern werden eingebüßt.