Rollis rollen durch die Chemnitzer City

Aktion Am Mittwoch werden Rollstuhlfahrer in den Fokus gerückt

Chemnitz. 

Chemnitz. Am 12. Juni um 10 Uhr startet die 23. Rollitour des ASB-Wohnzentrums in der Rembrandtstraße 15. An diesem Tag werden rund 50 Rollstuhlfahrende und ihre Begleitpersonen aus Wirtschafts- und Sozialunternehmen teilnehmen, sodass insgesamt etwa 100 Menschen durch die Chemnitzer Innenstadt ziehen. Der Start- und Zielpunkt der diesjährigen Tour ist das ASB-Wohnzentrum.

Bei der Rollitour handelt es sich um einen wichtigen, jährlich stattfindenden Sponsorenlauf, der die Inklusion und das Bewusstsein für Barrierefreiheit in der Gesellschaft weiter fördern soll.

Bewusstsein schärfen

Zahlreiche Akteurinnen und Akteure, darunter das Tiefbauamt der Stadtverwaltung Chemnitz, der Kulturbetrieb, sowie Vertreter der Behindertenverbände begleiten die Tour in diesem Jahr ebenfalls aktiv. Einige dieser Vertreter werden persönlich mit einem Rollstuhl an der Rollitour teilnehmen, um aus erster Hand die Herausforderungen und Perspektiven von Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu erleben. Das gemeinsame Ziel dieser Initiative ist es, das Bewusstsein für die Barrieren, denen Rollstuhlnutzer täglich begegnen, zu schärfen und diese sichtbar zu machen. Die gesammelten Erkenntnisse der Rollitour werden wie in jedem Jahr ausführlich analysiert und den entsprechenden Fachgremien zur Verfügung gestellt.

Neuauflage "Ä-Ringel"

Ein wichtiges Projekt im Rahmen dieser Bemühungen ist die Neuauflage der Broschüre "Ä Ringel" für das anstehende Kulturhauptstadtjahr 2025. Diese Broschüre soll Ausflugsziele für Menschen mit eingeschränkter Mobilität in und um Chemnitz beschreiben und dazu beitragen, die Stadt für alle Bürger sowie Touristen zugänglicher zu gestalten.

 

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