"Rummelplatz" kommt ins Fritz Theater

Theater Premiere am 9. November

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Wismut-Kumpel spielen im Fritz Theater ab Freitag eine zentrale Rolle. Foto: Fritz Theater

Frei nach dem Roman von Werner Bräunig ist ab dem 9. November im Fritz Theater das Stück "Rummelplatz" zu sehen. In dessen Zentrum steht die Wismut AG, jener "Staat im Staate", der um 1950 rund 200.000 Menschen beschäftigt und für 60 Prozent der Uranproduktion der Sowjetunion verantwortlich ist.

"Rummelplatz" handelt von jungen Menschen, die nach dem Zusammenbruch Deutschlands am Ende des Zweiten Weltkrieges entwurzelt sind. Der desolate Zustand der Gesellschaft, das Überleben vieler Alt-Nazis, das Aufstreben neuer Politkasten und das Gewinnstreben alter und neuer Kapitalisten lähmt sie. Ihnen werden alle Zukunftsperspektiven und die Luft zum atmen geraubt.

Die "Wismut"-Kumpel

In der "Wismut", diesem riesigen Uranbergbau-Betrieb im Erzgebirge, in der auch Bräunig selbst als Kumpel gearbeitet hat, treffen sie aufeinander, die Kriegsheimkehrer und Glücksritter, die Aufsässigen und die Idealisten, deutsche Bergleute und sowjetische Schachtleitung.

Es spielen Lena Franzkowiak, Alica Weirauch, Elmar Börger, Christian Fankhänel, Hardy Hoosman, Marvin Reich und Thomas Weidauer. Die Premiere beginnt am 9. November um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen gibt es am 10. November um 19 Uhr, am 15. November um 19 Uhr sowie am 16. November um 20 Uhr im Fritz Theater.