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Südkoreaner gewinnt Porzellan-Wettbewerb

Preis Kiho Kang überzeugt Jury und Besucher beim 4. Porzellanmarkt im Wasserschloß Klaffenbach

Rund 900 Besucher kamen an diesem Wochenende trotz frühsommerlicher Temperaturen ins Wasserschloß Klaffenbach, um die Vielfalt zeitgenössischen Porzellans zu bestaunen und auch das ein oder andere Objekt mit nach Hause zu nehmen. Dabei hatten die Besucher die Qual der Wahl: 21 Aussteller aus vier Nationen - Deutschland, Tschechischen, Südkorea und Japan - präsentierten ihre Unikate und Kleinstserien, darunter Gefäße, Wohnaccessoires und Schmuck. Über den "Von Taube Preis" 2014 in der Kategorie Porzellan durfte sich in diesem Jahr der Südkoreaner Kiho Kang freuen. Die Objekte des heute in Höhr-Grenzhausen ansässigen Porzellangestalters überzeugen mit einer "überragenden künstlerischen und gestalterischen Qualität, brillanter Technik und einem eigenständigen Konzept. Gekonnt versteht es der Künstler, mit Alltagsformen wie Geschirr und Gerät zu spielen", so die Begründung der Fachjury um Christa Bohne-Petroff von der Kunsthochschule Berlin, dem Chemnitzer Formgestalter Karl Clauss Dietel Chemnitz und Hubert Kittel von der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Weitere Anerkennungen erhielten Roswitha Winde-Pauls für ihre schlichten, eleganten Vasen sowie das tschechisch-japanische Künstlerduo Vladimir Groh und Yasuyo Nishida für die Wiederbelebung und Verfeinerung alter Dekorationstechniken.