Sachsen auf dem Weg zur Industrie 4.0

Konferenz Ministerpräsident sprach in Chemnitz über Digitalisierung

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Kleine und mittlere Unternehmen sollten laut Tillich den Schwung der guten Wirtschaftslage nutzen, um sich für die Zukunft aufzustellen. Foto: Rico Hinkel

"Wir begleiten den sächsischen Mittelstand auf dem Weg zur Industrie 4.0 mit Breitbandausbau, Beratung, Investitionen und Technologieförderung", betonte Ministerpräsident Stanislaw Tillich Ende Juli bei der Konferenz "Digitale Zukunft@Sachsen", zu der der Tagesspiegel Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nach Chemnitz geladen hatte.

Beste Voraussetzungen

Der Freistaat Sachsen biete mit seiner hervorragenden Forschungslandschaft, gut ausgebildeten Fachkräften und innovativen Unternehmen gute Voraussetzungen für die digitale Zukunft. Sachsens Ministerpräsident ermutigte vor allem kleine und mittlere Unternehmen, den Schwung der guten Wirtschaftslage zu nutzen um sich für die Zukunft aufzustellen.

"Wenn wir im nationalen und internationalen Wettbewerb vorn mit dabei sein wollen, wenn Industrie, Handwerk und Dienstleistungen bei uns in Sachsen eine gute Perspektive haben wollen, müssen wir die Chancen der Digitalisierung konsequent nutzen und die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter stärken."

Erfolgreiche Bewerbung beim de:hub-Konzept

Zu den Erfolgen Sachsens zählte er unter anderem die erfolgreichen Bewerbungen von Leipzig und Dresden im de:hub-Konzept des Bundes auf. Dort werden bereits vorhandenen Infrastrukturen der sächsischen Innovationslandschaft gebündelt und gezielt erweitert.

Der Freistaat Sachsen unterstützt das Innovationsgeschehen in der sächsischen Wirtschaft branchen- und technologieoffen. Dazu gehören neben den Förderinstrumenten in Bereichen wie Technologietransfer, Gründung und Ausbau auch Veranstaltungen wie die Investorenkonferenz.