Sachsen waren erfolgreich bei der 57. Mathe-Olympiade in Würzburg

Wettbewerb Nächstes Jahr findet die Olympiade in Chemnitz statt

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Foto: DNY59/Getty Images/iStockphoto

Chemnitz. Sächsiche Schüler haben bei der 57. Mathematik-Olympiade vergangene Woche in Würzburg sechs Preise abgeräumt. Insgesamt zwölf Goldmedaillen wurden bei der Bundesrunde in Würzburg vergeben, zwei davon an Schüler aus Sachsen: Johann Kretschmar und Tobias Messer aus Dresden. Die Preisträger setzten sich gegen insgesamt rund 200.000 Nachwuchsmathematiker aus ganz Deutschland durch. Die Sieger der Bundesrunde qualifizierten sich außerdem für den Auswahlwettbewerb zur Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) 2019 in Großbritannien.

 

197 Mathe-Asse qualifizierten sich für die Bundesrunde in Würzburg. Nach Jahrgangsstufen getrennt schrieben sie am Institut für Mathematik der Julius-Maximilians-Universität zwei viereinhalbstündige Klausuren mit anspruchsvollen Aufgaben aus den Bereichen Geometrie, Algebra, Ungleichungen, Zahlentheorie und Kombinatorik.

 

Nächstes Jahr treffen sich die Mathe-Asse in Chemnitz

 

Das Team aus Sachsen erhielt neben zwei Goldmedaillen auch jeweils zwei zweite und dritte Preise sowie drei Anerkennungsurkunden. Damit erreichte das Team unter den 16 Bundesländern und den deutschen Auslandsschulen wieder einen Spitzenplatz und reihte sich nach Bayern und Hessen und vor Niedersachsen ein. Aus Chemnitz trugen Samuel Borodi (Klasse 12) mit einem dritten Platz und Richard Knäbchen (Klasse 11) mit einer Anerkennung zum erfolgreichen Abschneiden bei.

 

Die nächste Bundesrunde der Mathematik-Olympiade wird vom 12. bis 15. Mai 2019 in Chemnitz stattfinden. Deshalb wurde auf der Abschlussveranstaltung in Würzburg symbolisch das Logo der Chemnitzer Bundesrunde 2019 an den Vorsitzenden des Mathematik-Olympiaden-Vereins, Jürgen Prestin, übergeben.