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Sachsenpokal: Chemnitz und Zwickau setzen sich knapp durch

fußball Viertelfinalspiele enden jeweils mit 1:0

Leipzig/Chemnitz. 

Leipzig/Chemnitz. Im Viertelfinale des Fußball-Sachsenpokals haben sich der Chemnitzer FC und der FSV Zwickau jeweils knapp durchgesetzt. Während der CFC sein Heimspiel gegen den VfB Auerbach 1:0 (1:0) gewann, machte der FSV bei der BSG Chemie Leipzig ebenfalls mit einem 1:0 (0:0) den Einzug in die nächste Runde perfekt.

Aigner trifft für den CFC

Chemnitz kontrollierte von Beginn an das Spiel, ohne sich dabei große Chancen zu erspielen. In der 22. Minute musste der VfB Auerbach einen Schock verdauen. Ihr Top-Torjäger Marc-Philipp Zimmermann hatte mit Knieproblemen zu kämpfen und musste deshalb vorzeitig vom Feld. In den folgenden Minuten verdiente sich das Geschehen auf keinen Fall das Prädikat "besonders wertvoll". Viel spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Allerdings verbuchte Chemnitz mehr Spielanteile und stand in der Abwehr sicher. Kurz vor der Pause konnten die Gastgeber endlich auf die Pauke hauen. Einen Freistoß von Nils Köhler verwertete Lukas Aigner in der 44. Minute per Kopf zum 1:0. Auch nach der Pause hielten die Gastgeber zunächst den Druck auf dem Kessel weiter hoch. Im Laufe der Spielzeit machte Auerbach aber deutlich, sich nicht aufzugeben. Die Vogtländer wurden stärker und beschäftigten die Himmelblauen in der Abwehr mehr, als ihnen lieb war. Schließlich blieb es beim knappen Ausgang.

Zwickau muss bis zum Abpfiff bangen

Nach dem Anpfiff war zwischen dem Regionalligisten BSG Chemie Leipzig und dem FSV Zwickau aus der 3. Liga kein Klassenunterschied zusehen. Vielmehr hatte die BSG die erste klare Möglichkeit der Partie. In der 27. Minute kam Morgan Faßbender in der Box frei zum Abschluss, verfehlte jedoch den Kasten. Anschließend gelang es dem Drittligisten weiterhin nicht, die Regie zu übernehmen. Statt einem Feiertagesmenü servierten die beiden Teams eher Hausmannskost, die beiden Strafräume wurden zeitweise offenbar zur verbotenen Zone erklärt. Zu Beginn der zweiten Hälfte sorgte Zwickau für eine Offensiv-Notiz. Manfred Starke bediente Felix Drinkuth, der aus aussichtsreicher Position jedoch keinen Ertrag ernten konnte. Leipzig hielt weiter ordentlich dagegen und dachte gar nicht daran, dem Gegner nur einen Quadratzentimeter des Spielfeldes freiwillig zu überlassen. Auch nach einer Stunde schien es im Alfred-Kunze - Sportpark nicht, dass die Zwickauer zur großen Attacke ansetzen könnten. Doch dann klingelte es doch im Leipziger Gehäuse. Als in der 72. Minute ein Freistoß in den Strafraum der BSG segelte, hielt Drinkuth den Kopf hin und beförderte das Spielgerät zum Führungstreffer in die gegnerischen Maschen. Der FSV konnte sich danach auf keinen Fall zurücklehnen, es blieb eng. Letztlich konnte Zwickau aufatmen, als die Nachspielzeit vorbei war.