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Sachsens "Global Player"

International Auftritt der sächsischen Mikroelektronik-Branche in den USA

Silicon Saxony - die Region zwischen Chemnitz, Freiberg und Dresden - ist Europas größter Mikroelektronik-Standort und der fünftgrößte weltweit. Hier erforschen, entwickeln und produzieren Unternehmen und Forschungseinrichtungen moderne Informations- und Kommunikationstechnologie. Jeder zweite in Europa produzierte Chip trägt den Aufdruck "Made in Saxony". Weltkonzerne, wie der Chiphersteller Globalfoundries, bauen ihre sächsischen Standorte zu den modernsten Produktionsstätten der Welt aus. Kein Wunder also, dass sich Sachsen auf der Semicon West - der wichtigsten Halbleitermesse in Nordamerika - vom 14. bis 16. Juli in San Francisco stark präsentiert. Bereits zum zehnten Mal in Folge organisiert die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr einen "Sachsen-live"-Gemeinschaftsstand. Auf 150 Quadratmetern präsentieren sich 23 Aussteller aus "Silicon Saxony" mit ihren Produkten und Dienstleistungen. "Dass sächsische Mikroelektronik-Unternehmen und -Forschungseinrichtungen auf der Semicon West Flagge zeigen, verdeutlicht, dass sie nicht nur national und europäisch in der 'ersten Liga' spielen, sondern auch 'Global Player' sind", hebt Wirtschaftsminister Martin Dulig hervor. WFS-Geschäftsführer Peter Nothnagel ergänzt: "Die Tatsache, dass wir auch in diesem Jahr wieder den Ausstellerrekord am ,Sachsen live'-Stand auf der Semicon West brechen, sendet ein starkes Signal an den Weltmarkt. Die Aussteller präsentieren unter anderem innovative Automatisierungs- und IT-Lösungen für die Fabrik der Zukunft und setzen damit starke Akzente bezüglich eines der Kernthemen der Messe - dem 'Internet der Dinge'."

Gestern warb Ministerpräsident Stanislaw Tillich bei einem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Dresden für eine breite finanzielle Unterstützung der Mikroelektronik durch Berlin und Brüssel. "Auch hier in ´Silicon Saxony´ entscheidet sich ein Stück weit die Zukunft Europas. Europa muss ein Standort der Mikroelektronik sowohl für Forschung als auch Produktion bleiben. Dies ist wichtig, um im globalen Wettlauf nicht in Abhängigkeiten zu geraten", mahnte Tillich.



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