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Sachsen

Sächsische Landesausstellung verzeichnete über 100.000 Besucher

Bilanz Schau in Chemnitz wird verlängert!

Wer im letzten Jahr das Industriemuseum Chemnitz besuchte, der betrat eine Kunst- und Wunderkammer. Objekte unterschiedlicher Herkunft und Bestimmung wurden dabei zusammen präsentiert - gemeinsam war ihnen der Oberbegriff der Maschine. Im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" hatte das Industriemuseum die Schauplatzausstellung "MaschinenBoom" initiiert. Von der alten Dampfmaschine bis zur modernen künstlichen Intelligenz konnten sich die Besucher damit beschäftigen, seit wann, in welcher Art und Weise und wie bedeutend Maschinen ihren Alltag bestimmen. "Sie umgeben uns allgegenwärtig, oft ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen", sagte Kurator Jürgen Kabus. Er wollte die Besucher dafür sensibilisieren, dass der Begriff Maschine nicht nur mechanische Großgeräte umfasst.

Trotz Corona-Pandemie ein Erfolg

Trotz Corona-Pandemie und verkürzter Dauer war die 4. Sächsische Landesausstellung "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" ein Erfolg, wie das Kultusministerium nun mitteilt. Rund 104.000 Besucher kamen vom 11. Juli bis zum 1. November 2020 in die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, in die Sonderausstellung "F.I.T. for future" oder in mindestens eine der sechs dezentralen Schauplatzausstellungen, wie die im Industriemuseum.

Tipp: Die Ausstellungen "AutoBoom." Im Horch-Museum Zwickau und "MaschinenBoom." im Industriemuseum Chemnitz werden als Sonderausstellungen bis 25. Juli 2021 verlängert.