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Sanierung der Hartmannfabrik schreitet voran

Kulturhauptstadt Interministerielle Arbeitsgruppe besuchte Baustelle

Es kommt wieder Bewegung in die Hartmannfabrik: Wo einst der "Sächsische Lokomotivkönig" Richard Hartmann den Fortschritt auf der Schiene mitbestimmte, sollen im Jahr 2025 Gäste der Kulturhauptstadt in der "Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie" empfangen werden. Die ehemalige Maschinenbauhalle neben dem Hartmannplatz wird derzeit von der Eigentümerin Nexus Immobilien GmbH für rund sechs Millionen Euro saniert. Aus einem Denkmalschutz-Sonderprogramm der Bundesregierung wurden dafür fast eine Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung gestellt.

Sanierung mit Tücken

"Die Sanierung ist nicht ohne. Das Gebäude hat sich über die Jahre abgesenkt und war an einigen Ecken entsprechend schief. Richtig spannend wird es, wenn im August Fertigteile auf dem Dachtragwerk montiert werden sollen. Da geht es um Millimeter", erklärt Linda Hüttner.

Stadt als zukünftiger Mieter

Die Geschäftsführerin der Generalunternehmerin Gunther Hüttner GmbH und Co. KG empfing am Donnerstag gemeinsam mit Oberbürgermeister Sven Schulze Staatssekretär Thomas Popp zu einem Baustellenrundgang. Mit dabei waren auch Mitglieder der Interministeriellen Arbeitsgruppe Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 (IMAG). Die IMAG ist vom Freistaat eingerichtet worden, um eine regelmäßige Abstimmung zwischen den beteiligten Ministerien und der Stadt Chemnitz sicherzustellen.

"Durch Lieferengpässe und Preissteigerungen ist es natürlich nicht die optimalste Zeit zum Bauen", so das Stadtoberhaupt. "Aber wir sind zuversichtlich, dass das künftige Empfangszentrum bis Ende 2023 fertiggestellt ist." Es soll auch lange nach dem Kulturhauptstadtjahr genutzt werden könne. Die Stadt mietet sich zunächst bis zum Jahr 2029 ein.

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